Sudan - die nubischen Karawanen
Im Rahmen der Ausstellung "Nomaden im Kunstsalon" Film-Vortrag mit Universum-Filmer Erich Pröll
Do., 20. April 2006, 20 Uhr im Lentos Kunstmuseum Linz
Erleben Sie atemberaubende Aufnahmen traumhafter Landschaften und Kamel-Karawanen des größten afrikanischen Landes: DEM SUDAN.
Ein Nebeneinander unterschiedlichster Kulturen prägt das Land: circa 600 verschiedene Stämme bevölkern die vielfältige Landschaft des 2.505.810 km² großen Staates am afrikanischen Kontinent. Während im Norden die arabische Kultur und der Islam dominiert, sind im Süden überwiegend typisch schwarzafrikanische Völker anzutreffen, die sich zum Teil ihre ursprüngliche Lebensweise, das Nomadentum, bis heute bewahrt haben.
Rind im Süden - Kamel im Norden
Was für die Stämme des Südens zumeist das Rind ist, ist für die nördlichen Stämme des Sudan das Kamel. Beispielsweise haben sich einzelne Stämme wie die Baggara auf Rinderzucht oder wie die Raschieden auf die Zucht und den Handel mit in der arabischen Welt sehr begehrten Rennkamelen spezialisiert. Dabei bilden der Stamm der Beja und die ca. 400.000 Raschieden, die vor über einhundert Jahren aus Saudi-Arabien eingewandert sind, im Norden des Sudans die stärksten Volksgruppen.
Schwertkämpfe der Handedowas
Die wohl bekanntesten zum Beja-Stamm gehörende Gruppe sind die Handedowas, zugleich die Krieger des Mahdi, welche auch heute noch ihre Schwertkämpfe praktizieren und zu einem der kriegerischsten Nomadenstämme überhaupt zählen.
Universum-Filmer Erich Pröll
Erich Pröll bereiste den Sudan bisher insgesamt 18mal und hat auf seinen Reisen einzigartige Filmsequenzen der nubischen Karawanen gedreht. Der Film-Vortrag im Lentos basiert auf einer eigens für diese Präsentation zusammengestellten Auswahl aus den letzten Universum-Produktionen von Erich Pröll.
Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung "Nomaden im Kunstsalon" statt, die bis 10. September 2006 im Lentos zu sehen ist.
Eintritt: EUR 4,-
