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JUNGE WILDE

Unterlage zur Pressekonferenz am 24.11.2010, 10 Uhr
JUNGE WILDE. Arbeiten auf Papier. Kunst der 1980er Jahre aus der Sammlung
(26.11.2010-9.1.2011)

Nach Konzeptkunst, Videos, Installationen und Fotokunst der 1970er Jahre knüpfen junge österreichische Künstler erneut an eine expressionistisch-gestische Tendenz in der Maltradition an, die in Österreich maßgeblich von Richard Gerstl, Oskar Kokoschka und Max Weiler definiert wurde. Die Jungen Wilden, deren erste Generation sich mit Siegfried Anzinger, Alfred Klinkan, Erwin Bohatsch, Hubert Schmalix und Alois Mosbacher formiert, entwickeln spontan fließende, schwungvoll ausgeführte Kompositionen, die sich vorwiegend um gegenständliche Sujets ranken. Hubert Scheibl, Gunter Damisch und Herbert Brandl gehen ebenso dynamisch-virulent ans Werk. Sie verbindet allerdings die Neigung zur abstrakteren Darstellungsweise.

Die Schau im LENTOS zeigt Grafiken aus dem Sammlungsbestand, ergänzt um historische Statements von Kunstfachleuten mit zeitlos gültigen Aussagen zu den Jungen Wilden von damals.

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Presseunterlage

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