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Stella Rollig im Gespräch mit Deborah Sengl und Anselm Glück

Sonntag, 1. März 2009


IM SCHAUFENSTER

Ziemlich genau ein Drittel der Kunstwerke in der Ausstellung Best of Austria. Eine Kunstsammlung stammt von zeitgenössischen KünstlerInnen. In einer Ausstellung, in der sich dreißig österreichische Museen und Sammlungen mit je drei Leihgaben ihrer Wahl einstellen, mag dies belegen: Der Erwerb von Kunstwerken der Gegenwart ist nicht nur größte Herausforderung und Risiko, sondern auch Stolz, Lust und Leidenschaft der LeiterInnen, zu deren zentralen Aufgaben die Erweiterung der Sammlungen zählt.

Die vertretenen KünstlerInnen finden sich im Schaufenster der Kulturhauptstadt Linz09, gleichsam auf dem Samtpodest der "idealen Sammlung" auserwählter "Spitzenwerke". Hier nun Gelegenheit, KünstlerInnen zu vernehmen. Verkauf muss sein, doch welche Ankäufe machen die größte Freude? Welche Ausstellungen? Ist das Museum immer noch der meist angestrebte Ort fürs Werk? In welchen Zusammenhängen sieht man das eigene Werk gern platziert, in welchen lieber nicht?

Die Inszenierung von Best of Austria mit Exponaten aus acht Jahrhunderten schafft ein außergewöhnliches visuelles Reizklima. Wie schlägt sich dieses aufs Gemüt teilnehmender KünstlerInnen?

Best of Austria erzählt eine Geschichte der Schaulust und stößt eine Debatte über Maßstäbe und Kriterien von "Best of" an. Sind es die teuersten, die bekanntesten, die meist publizierten Bilder und Objekte, die stellvertretend in Linz gezeigt werden? Sind es die Favoriten von DirektorInnen und SammlungsleiterInnen, die unbekannte Schätze ins Licht stellen wollen? Die Antworten sind so unterschiedlich wie die teilnehmenden Institutionen. Kunst aus acht Jahrhunderten – Spitzenwerke allemal.

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Foto: © maschekS.