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Stella Rollig im Gespräch mit Laurids Ortner

Sonntag, 18. November 2007

Von der Kunst zum Bauen?
Oder zur Baukunst?

Wien um 1970 – das ist die Aufbruchszeit, die in der Ausstellung HAUS-RUCKER-CO LIVE again ins Bewusstsein zurück gerufen und aus heutiger Sicht reflektiert wird. Als Gründungsmitglied der visionären, radikalen, aktionistischen Künstler-Architekten-Gruppe wollte Laurids Ortner "ziemlich scharf aus der Situation heraus" vieles "anders" machen, als es sich damals in der Architektur, der Stadtplanung, in Kunst und Gesellschaft etabliert hatte. Beweglichkeit zwischen der bildenden Kunst und der Architektur war die Voraussetzung dafür.

Beinahe vier Jahrzehnte, viele markante Stationen im Werk des Laurids Ortner später: nach Aktionen und Ausstellungen, temporären Objekten im Stadtraum – darunter die skandalisierte Nike in Linz – der HAUS-RUCKER-CO, nach zahlreichen international realisierten Bauten des Büro Ortner & Ortner Baukunst (u.a. in Berlin: Leipziger Platz Carre, ARD Hauptstadtstudios, Wien: Museumsquartier, derzeit: Wien Mitte) – ein Gespräch als Rückblick und als aktuelle Zeitdiagnose.


Zur Person Laurids Ortner:

Architekturstudium an der TU Wien.
1967 Mitbegründer der Architekten- und Künstlergruppe HAUS-RUCKER-CO in Wien.
Von 1970–87 Atelier HAUS-RUCKER-CO in Düsseldorf mit Günter Zamp Kelp und Manfred Ortner.
1976–87 Professor an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.
Seit 1987 Professor für Baukunst an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.

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Foto: © maschekS.