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Skizze: Micro Publishing House

Micro Publishing House

13.–15. Mai 2011

Das temporäre 4-m2-Verlagshaus

Im Rahmen der Eurozine-Konferenz 2011 in Linz wird mittels dieser Rauminstallation versucht, auf 4 m2 die gesamte Produktionskette eines Verlags, von der Recherche und der redaktionellen Arbeit über die Bildproduktion bis hin zum Druck, nachzubilden.

Ausgangspunkt und Ideenlinie für dieses Projekt waren die kritische Auseinandersetzung mit den neuen strukturellen Rahmenbedingungen in der Medienproduktion.

Beteiligte KünstlerInnen und JournalistInnen:
Bianca Tschaikner, Illustratorin (AT)
Thomas Maier, Grafiker (AT)
gemeinsam mit JournalistInnen und RedakteurInnen ausdem Eurozine-Netzwerk.

 

 

eurozine
Podiumsdiskussion im Rahmen der 23. Konferenz europäischer Kulturzeitschriften
Samstag, 14. Mai 2011, 19 Uhr
Eintritt frei!

"... in einem Lande, in welchem die Sonne niemals aufgeht." (Karl Kraus)

Podiumsdiskussion im Rahmen der 23. Konferenz europäischer Kulturzeitschriften: Österreich und seine Medienlandschaft

mit:
Barbara Coudenhove-Kalergi (Autorin und Journalistin, AT)
Armin Thurnher (Gründer und Chefredakteur Falter, AT)
Arne Ruth (Journalist und Autor, SE)
Stefan Gmünder (Literaturkritiker Der Standard, CH/AT)
Moderation: Eva Blimlinger (Historikerin, design. Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien, Mitglied des ORF-Publikumsrates, AT)

Die österreichische Medienlandschaft wird vielfach kritisiert: Der kleine Medienmarkt ist von hoher Konzentration geprägt, die Dominanz des Boulevards ist erdrückend, und die österreichische Medienpolitik findet keine Antwort auf die herrschenden Konzentrationsprozesse.
Eine vielfältige, qualitativ hochwertige Zeitungslandschaft fehlt, so eine häufige Klage, doch für die Entwicklung einer solchen sei das Land einfach zu klein und der deutsche Nachbarmarkt zu dominant. Selbst Der Standard, Die Presse, profil oder Falter könnten sich mit internationalen Medien nicht messen, und neidvoll blickt man auf die große Neue Zürcher Zeitung aus der kleinen Schweiz.
Woran liegt es wirklich, dass so genannte "Qualitätszeitungen" in Österreich so schwer gedeihen? Welche Rolle spielen Qualitätsmedien in einem vergleichbaren Land wie der Schweiz? Wie erklärt sich die internationale Wirkung etwa der Neuen Zürcher Zeitung? Und warum verfügen bevölkerungsmäßig kleine Länder wie Schweden (gut 9 Millionen Einwohner) oder Dänemark (5,6 Millionen) über vergleichsweise vielfältige Medienlandschaften und Qualitätszeitungen, die selbst die Auflagenzahlen deutscher
Vorzeigeblätter in den Schatten stellen?
Eine Veranstaltung von Eurozine in Kooperation mit dem LENTOS Kunstmuseum Linz.

Eurozine. Europe's leading cultural magazines at your fingertips
Eurozine ist das Netzwerk europäischer Kulturzeitschriften, das 80 Partnerzeitschriften und weitere assoziierte Magazine und Institutionen aus 34 europäischen Ländern miteinander vernetzt. Eurozine ist auch eine Netzzeitschrift, die die herausragendsten Artikel ihrer Partnerzeitschriften in Übersetzung in eine oder mehrere
der großen europäischen Sprachen veröffentlicht. www.eurozine.com

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Foto: © RAUM LENTOS / Magnus Hofmüller