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OLAFUR ELIASSON

28. Juni bis 22. September 2013

Olafur Eliasson, geboren 1967 in Kopenhagen als Sohn isländischer Eltern, ist weltbekannt für seine Projekte und Installationen in Museen sowie im öffentlichen Raum. Vom Künstler als „Versuchsanordnungen“ beschrieben, umfasst das Spektrum seiner Arbeiten Fotografie, Film, Installation, Skulptur und auch bauliche Projekte. Eliasson arbeitet mit Licht, Farbe und natürlichen Phänomenen wie Nebel oder Wellen, um auszuloten wie physische Bewegung, sinnliche Erfahrung und das Zusammenspiel von Sinneseindrücken und neurologischer Verarbeitung die Wahrnehmung unserer Umwelt beeinflussen.

2003 war Eliassons The weather project in der Tate Modern, London zu sehen; 2007 bis 2010 reiste seine Ausstellung Take your time: Olafur Eliasson, durch die großen Museen der USA. Zu seinen Projekten im öffentlichen Raum zählen u. a. Green river, 1998–2001 (realisiert in mehreren Städten), die New York City Waterfalls, 2008, und Yellow fog vor dem Hauptgebäude des Verbunds Am Hof, Wien. 2011 entstand im Rahmen seiner Ausstellung Seu corpo da obra (Your body of work) in São Paulo unter anderem die Lichtinstallation, die nun am LENTOS zu sehen ist. Erst kürzlich wurde das Konzert- und Kongresszentrum Harpa in Reykjavik (mit Henning Larsen Architects), für das Eliasson mit seinem Studio die Fassade entwickelte, mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis ausgezeichnet. Seit 1995 unterhält Eliasson sein Studio in Berlin, wo er nach seinem Ruf an die Universität der Künste (UdK) 2009 auch sein Institut für Raumexperimente gründete.

Im Sommer 2013 verwandelt Olafur Eliasson den mehr als 800 qm großen Ausstellungssaal des LENTOS mit einer immersiven Installationen: Sua fogueira cósmica (Dein kosmisches Lagerfeuer), 2011, erinnert an einen Leuchtturm und steht auf einem Stativ zentral in einem abgedunkelten Raum. Die BesucherInnen werden als übergroße Schatten und beleuchtete Figuren selbst zu Darstellenden. Die subtilen, vorüberziehenden Farbfelder der Projektion geben den BetrachterInnen außerdem Gelegenheit, die eigene Farbwahrnehmung zu beobachten und zu reflektieren – ein häufig wiederkehrendes Motiv im Werk des Künstlers.

Projektleitung: Stella Rollig, Magnus Hofmüller

Das Licht teilen
Jeder Little Sun Kauf hilft

Little Sun (c) Studio Olafur EliassonWeltweit leben 1,6 Milliarden Menschen ohne Zugang zu elektrischem Strom. Um sie mit sauberem, zuverlässigem und erschwinglichem Licht zu versorgen, entwickelte der Künstler Olafur Eliasson gemeinsam mit dem Ingenieur Frederik Ottesen das Projekt Little Sun.

Wenn Sie eine solarbetriebene Little Sun Lampe um € 20,- kaufen, können Little Suns in Regionen der Welt ohne Elektrizität zu erheblich günstigeren Preisen verkauft werden.



Erfahren Sie mehr über Little Sun auf www.littlesun.com.

Veranstaltungen

Eröffnung
Do 27. Juni 2013, 19 Uhr
(gemeinsam mit der Ausstellung HEIKE BARANOWSKY. Time Traps und dem RAUM LENTOS-Projekt SOUND PASSAGEN)

Führungen

Immer donnerstags, 19 Uhr

OLAFUR ELIASSON und HEIKE BARANOWSKY 
Kombinierte Führung durch beide Ausstellungen

Dauer 1 Stunde, Führungsbeitrag € 3,- zuzügl. Eintritt
Keine Anmeldung erforderlich

Kinder & Familie

Ferienworkshop: Auf Tauchstation in Licht und Farbe

Der Künstler Olafur Eliasson hat den großen Saal des LENTOS in Licht getaucht.
Wir können im Licht baden, die Farben auf uns wirken lassen, uns schnell und langsam im Farbspektrum bewegen. Welche Gefühle haben wir dabei? Welche Darstellungen
sind mit unserem eigenen Körper möglich und zu welcher Geschichte werden wir inspiriert? Wir erarbeiten gemeinsam ein lässiges Schattentheater und erfahren bei dem mehrtägigen Workshop ganz nebenbei jede Menge über Optik und Farbe.
Ein Gemeinschaftsprojekt des LENTOS und des Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel.

Di 6.–Sa 10. August, jeweils 10–13 Uhr
Präsentation: Sa 10. August, 12 Uhr

Alter: 8–12 Jahre
Mit Marina Koraiman (freischaffend tätige Künstlerin & Tänzerin/Choreografin) und Dunja Schneider (Leitung Kunstvermittlung)
Mitzubringen: gemütliche Kleidung, Jause
Kosten: € 89,-

Anmeldung: T 0732 7070 (Teleservice Center der Stadt Linz)

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Foto: © maschekS.