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Listening Post, Robert Lippok, 2015, Foto: Reinhard Haider/LENTOS

Listening Post

Listening Post widmet sich der auditiven Wahrnehmung und spannt dabei den Erfahrungshorizont vom Stadtraum in die Museumsumgebung.

Listening Post 1 mit Robert Lippok und Wolfgang Fuchs von 3. Juli bis 4. Oktober 2015
Die Arbeiten von Robert Lippok (im LENTOS Leseraum) und Wolfgang Fuchs (im Zentralaufgang) siedeln sich am Schnittpunkt von Innen und Außen und bieten eine auf die auditive Ebene konzentrierte Wahrnehmung.

ROBERT LIPPOK
Der Ausgangspunkt für Robert Lippoks Komposition war das Stück The River Flows And All is Well seiner Band To Rococo Rot das unter anderem Pina Bausch für ihre Produktion Vollmond verwendete.
Davon inspiriert konzipierte Lippok zehn Soundminiaturen für das LENTOS.
Zur Person:
Geboren 1966 in Ost-Berlin / lebt in Berlin. Arbeitet als Musiker, bildender Künstler und Bühnenbildner. Unzählige musikalische Projekte wie Ornament und Verbrechen oder die Band To Rococo Rot.

WOLFGANG FUCHS
Die Methode des isolierten und privaten Musikkonsums am Beispiel von Kopfhörern wird durch die Übersteigerung des Lautstärkepegels konterkariert. So generiert Wolfgang Fuchs eine neue sonosphärische Erfahrung.
Zur Person:
Geboren 1974 in Steyr / lebt in Linz. Seit Ende der 1990er-Jahre verschiedenste Projekte in den Feldern Noise, freie Improvisation, neue Musik, Tanz und Radio sowie zahlreiche Arbeiten im Bereich der bildenden Kunst.


Listening Post 2 mit Maja Osojnik und Faxen von 23. Oktober bis 21. Februar 2016
Listening Post, Expedition Sonar und Arbeiten der Reihe Sound Passagen bilden die Basis für die weitere intensive Beschäftigung mit dem Themenfeld Soundart.
Die Arbeiten von Maja Osojnik (im LENTOS Leseraum) und der Künstlergruppe Faxen (im Zentralaufgang) siedeln sich am Schnittpunkt von Innen und Außen an und bieten eine auf die auditive Ebene konzentrierte Wahrnehmung.

MAJA OSOJNIK
Das Phänomen des „Shitstorms“, dessensignifikante Auswirkungen und unkontrollierbare Reichweite inspirierten Maja Osojnik zu ihrer Soundarbeit. Auslöser, Mausklick, Kettenreaktion.
Wie Wassertropfen zu einem Fluss sammeln sich die Informationen und entwickeln eine wirbelnde und zerstörerische Kraft.
Zur Person:
Maja Osojnik (geb. 1976, Kranj/Slowenien) arbeitet als Sängerin, Komponistin und Musikerin. Sie bedient sich neben normalen Instrumenten auch häufig gefundener Objekte, Spielsachen oder umfunktionierter Elektrogeräte als Quelle für ihre Sounds. Maja Osojnik bewegt sich mit ihrem künstlerischen Schaffen in den Bereichen freier Improvisation, Sound Art und Experimental Jazz.

FAXEN
Die auditiven Merkmale ausgewählter Räume des LENTOS Kunstmuseum dienen als Grundlage einer Komposition, die Nachhall und akustische Reflexionen in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung stellt. Musikalisch interpretiert werden Aufnahmen zeitlich verdichtet und als Mehrkanalkomposition wiedergegeben.
Zur Künstlergruppe:
Seit 2004 arbeiten Clemens Mairhofer (geb. 1984, Linz), Lucas Norer (geb. 1982, Innsbruck) und Sebastian Six (geb. 1980, Vöcklabruck) als Künstlergruppe FAXEN zusammen. Raumakustische Experimente in Verbindung mit Alltagsgegenständen, skulpturale Assemblagen bzw. die physische Komponente von Klang sind zentrale Elemente musikalischer wie visueller Kompositionen der Künstlergruppe.

 

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Foto: © RAUM LENTOS / Magnus Hofmüller