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WER WAR 1968?
Das Jahrzehnt der Ausbrüche, Aufbrüche und Umbrüche in der Stahlstadt Linz

28. September 2018 bis Jänner 2019

Das Jahr 1968 steht für eine Epochenwende. Die Studentenunruhen und Arbeiteraufstände brachten in Westeuropa und den USA die Machtgefüge der Nachkriegsordnung ins Schwanken, während die Zerschlagung des Prager Frühlings durch sowjetische Panzer das Ende der Hoffnung von einer Öffnung des Ostblocks signalisiert.

Die Ausstellung geht dem Echo von 1968 in Linz und in Oberösterreich nach und spannt erstmals – in einer Zusammenschau von Kunst, Architektur, Musik, Film und Literatur – eine Landkarte auf, in der die zentralen und oft bis heute unbekannten Figuren und Momente der lokalen Geschichte einen Platz finden. Sie sind Ausgangspunkt, um das reiche Geflecht an Beziehungen und Verknüpfungen, das von hier aus mit internationalen Szenen und Entwicklungen entstand, zu erkunden. Experimente im Feld der Ästhetik starteten mit dem Ziel, sich aus der kulturellen Enge der beiden ersten Nachkriegsjahrzehnte zu befreien.

KuratorInnen: Hedwig Saxenhuber, Georg Schöllhammer

Veranstaltungen

ERÖFFNUNG
Donnerstag 27.9.2018

Eintritt frei

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Foto: © maschekS.