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WER WAR 1968?

28. September 2018 bis 13. Jänner 2019

Das Jahr 1968 steht für eine Epochenwende. Die Studentenunruhen und Arbeiteraufstände brachten in Westeuropa und den USA die Machtgefüge der Nachkriegsordnung ins Schwanken, während die Zerschlagung des Prager Frühlings durch sowjetische Panzer das Ende der Hoffnung von einer Öffnung des Ostblocks signalisiert.

Die Ausstellung geht dem Echo von 1968 in Linz und in Oberösterreich nach und spannt erstmals – in einer Zusammenschau von Kunst, Architektur, Musik, Film und Literatur – eine Landkarte auf, in der die zentralen und oft bis heute unbekannten Figuren und Momente der lokalen Geschichte einen Platz finden. Sie sind Ausgangspunkt, um das reiche Geflecht an Beziehungen und Verknüpfungen, das von hier aus mit internationalen Szenen und Entwicklungen entstand, zu erkunden. Experimente im Feld der Ästhetik starteten mit dem Ziel, sich aus der kulturellen Enge der beiden ersten Nachkriegsjahrzehnte zu befreien.

KuratorInnen: Hedwig Saxenhuber, Georg Schöllhammer

Veranstaltungen

ARCHITEKT/INNENTREFFEN IM AFO: WER WAR 1968?
Montag 23. April, 17 Uhr
Mit dem Ziel den künstlerischen und kulturellen Entwicklungen der Zeit um 1968 auf den Grund zu gehen, sind ArchitektInnen und StadtplanerInnen, die zu jener Zeit aktiv waren oder eine zeitgenössische Affinität zu den 68er Jahren verspüren, eingeladen ins architekturforum oberösterreich zu kommen.
Neben Initiativen im Kunst- und Kulturbereich sowie in der Politik bleibt die Frage offen, ob sich der Zeitgeist der 68er auch in der Architektur und Stadtplanung von Linz und Oberösterreich manifestiert hat - und wenn ja inwiefern? Existieren Konzepte, Pläne, Modelle oder sogar Gebäude, in denen sich der revolutionäre Geist widerspiegelt? Oder gibt es zeitgenössische Konzepte, die diesem Geist nachgehen?
Die KuratorInnen Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer stellen das Ausstellungskonzept vor und stehen für regen Austausch und interessante Gespräche zur Verfügung. Dabei geht es nicht nur darum nostalgisch Erinnerungen wach werden zu lassen, sondern historische Erfahrung, Momente, Debatten und Diskurse der 68er produktiv für die Gegenwart zu machen.
Hier geht's zur Anmeldung

ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
Donnerstag 27. September 2018

Eintritt frei

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Foto: © maschekS.