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Hannes Langeder, Ferdinand GT3 RS, 2010. Foto: © Studio Manfred Lang

HANNES LANGEDER: FERDINAND GT3 RS

17. Mai bis 27. Juni 2010

"Das letzte gebaute Auto wird ein Porsche sein." (Ferry Porsche)

Kunststoffrohre und Klebeband – das sind die auffällig unaufgeregten Materialien, aus denen die zivilisatorischen Aliens Hannes Langeders entstehen. Alltagsgegenstand und Kunstobjekt zugleich, sorgen seine Fahrkonstrukte für Verwirrung im urbanen Raum. Nicht nur, dass diese mobilen Skulpturen die übliche Praxis im Umgang mit Kunst aufheben – kommt doch das Kunstwerk zum Betrachter, auf die Straße –, sie deuten auch die vermeintlichen Errungenschaften der Zivilisation um: Bei der Fortbewegung mit seinen küntlerisch bearbeiteten Fahrrädern sind Entschleunigung und ökologisch sanfte Mobilität angesagt. Langeders Objekte bewegen sich an der Schnittstelle zwischen kreativem Prozess, gesellschaftlich-ökologischem Statement und Alltagstauglichkeit.

Beim Objekt Ferdinand wird es spektakulär und großformatig: Ein komplett aus Kunststoffrohren und Klebeband auf ein Fahrradgestell gebauter Porsche 911 verheißt Geschwindigkeit und Brachialität und ist in seiner luftigen Gestalt doch nur so schnell, wie es die Muskelkraft des Fahrers zulässt. Der Porsche als Inbegriff von Schnelligkeit und Mobilität wird auf diese Weise in seiner Symbolkraft inhaltlich demontiert.

http://www.johannes-l.net/


PRÄSENTATION & SHOW
15. Mai 2010, 19 Uhr
danach After-Show-Party im Grand Cafe zum Rothen Krebs

ERÖFFNUNGS-PROBEFAHRTEN
16. Mai 2010, 15–18 Uhr
(Anmeldung an der LENTOS Kasse erforderlich)

AUSSTELLUNG
17. Mai bis 27. Juni 2010

Probefahrten lt. Aushang an der LENTOS Kasse
Donnerstags 17–20 Uhr / Samstags 15–18 Uhr (Anmeldung erforderlich)

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Foto: © RAUM LENTOS / Magnus Hofmüller