| GOLD AUS AFRIKA | |||||||||||||||||||||
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aus der Privatsammlung René und Denise David in Zusammenarbeit mit der Galerie Walu Zürich 15. Februar bis 27. Mai 2001 | |||||||||||||||||||||
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oben Ashanti Seelenscheibe mit islamischem Einschlag Rückseite 12,5 cm unten Baule Maskenanhänger Herrschaftsymbol H: 9,5 cm Ausstellungsausschnitt |
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Es ist der neue, medial beträchtlich erweiterte Blick, mit dem heute dem gesteigerten Interesse an außereuropäischen Kulturen, der Kunst Afrikas und Lateinamerikas, aber auch zahlreichen anderen Phänomenen stattgegeben wird, die noch am ehesten mit dem Begriff der "anderen Kunst", der "Kunst der Außenseiter" zusammengefasst werden können. Die Neue Galerie der Stadt Linz, die wiederholt Ausstellungen im Sinne der eingangs erwähnten Horizonterweiterung und einer multikulturellen ästhetischen Betrachtungsweise veranstaltet hat (so z.B. die große Landesausstellung "Ursprung und Moderne", 1990), präsentiert mit "Gold aus Afrika" eine spezifische und dennoch überaus vielfältige, künstlerisch und kulturgeschichtlich außergewöhnliche Schau. Als Museumsausstellung mit mehr als 200 Einzelobjekten ist die Linzer Präsentation über Österreichs Grenzen hinaus eine Premiere. Die Möglichkeit, sich unvoreingenommen und spontan, zugleich aber auch mit entsprechendem Wissen und der immer notwendigen Neugierde den Objekten zu widmen, unterstreicht die Absicht, ein wenig bekanntes Kapitel afrikanischer Kunst und Kultur möglichst vielen Interessierten zugänglich zu machen. Neben königlichem Goldschmuck der Ashanti, Insignien und Zeremonialgegenständen ist auch Schmuck des täglichen Gebrauchs zu sehen. Die aus Ghana und der Elfenbeinkünste stammenden Goldarbeiten umspannen im wesentlichen den Zeitraum der letzten 150 Jahre, in Ausnahmefällen sind sie älter und reichen in einem kleinen Beispiel sogar 400 Jahre zurück. Es ist ein Formenschatz und ein gestalterischer Reichtum sondergleichen, der uns in den gezeigten Arbeiten begegnet. Die Klarheit, Einfachheit und Eleganz vieler "Designs" weist auf eine überraschende Nähe zu modernem Schmuck und Gestaltungsprinzipien hin, auf eine elementare Verwandtschaft zwischen alt und neu, zwischen gestern und heute. Photos und Materialdokumentationen, aber auch audiovisuelle Hilfsmittel ergänzen die in Vitrinen, zum Teil aber auch frei gezeigten, nach Sachgruppen und ästhetischen Prinzipien geordneten Originale. Eine große und dennoch intime Ausstellung außergewöhnlicher Entdeckungen und neuer Erkenntnisse! Peter Baum | |||||||||||||||||||||
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