| Richard
Peter Schmid Malerei |
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| 16. Mai bis 16. Juni 2002 | |||||||||
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Linzer Klangwolke V Raumsituation [Bild vergrößeren] Ausstellungsausschnitt Biographie Homepage |
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| Es sind jeweils sechs kleine Leinwände,
die Richard Peter Schmid zu spannungsvoll gruppierten Ensembles vereint
mit dem Anspruch, Malerei in möglichst großer Autonomie zu
reflektieren. Acht dieser Rauminstallationen hat Schmid für seine
Ausstellung in der Neuen Galerie der Stadt Linz vorbereitet und im Sinne
zyklischen Zusammenhalts der "Linzer Klangwolke" als malerisches
Pendant an die Seite gestellt. Der Künstler praktiziert hier eine
Vorgangsweise, die durch längerwährende Begegnungen mit beziehungsweise
Aufenthalte in Städten seines kulturellen Interesses (so zum Beispiel
in Hamburg, Krakau und Leipzig) ausgelöst wurde. Seine subtile, vielschichtige Malerei vermeidet jede narrative und illusionistische Absicht. Sie bezieht sich statt dessen auf überlegt inszenierte Spannungsgefüge, die die als Bildträger benützten Wände auch insoferne räumlich aktivieren, als die relativ kleinen Leinwände deutlich nachrechenbare, unterschiedliche Tiefen aufweisen, deren haptische Momente auch deren Objektcharakter betonen. Schmids lyrisch expressive Malerei, die da und dort dem Phänomen der Monochromie nachgeht ohne es konsequent anzuwenden, entwickelt einen reichen Kanon von Beziehungen und Spannungen. Die kleinen Tafeln sind sehr bestimmt, mit viel Einfühlungsvermögen gemalt, lassen andererseits aber auch vieles offen und appellieren auf diesem Weg an die Mitgehbereitschaft des Betrachters, an seine Kombinationsgabe und Dialogbereitschaft. Der Maler nimmt einen sehr persönlichen, in gewisser Weise ganzheitlichen Standpunkt auf der Basis einer durch Wissen gestützten Emotionalität ein. Die Konsequenz, die er gemäß seiner Absicht und bildnerischen Methode anwendet, ist gleichsam der Garant eines Weges fern jeder Anbiederung an Zeitgeist und Moden. |
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