| SPANIEN Malerei, Graphik, Plastik |
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| 6. September 2001 bis 6. Jänner 2002 | |||||||||||||
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Hernandez
Pijuan Cami, 2000 Öl auf Leinwand 33,5 x 41,5 cm Inv. Nr. 1321 Ausstellungsausschnitt |
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| In Analogie zu
einer großen künstlerischen Vergangenheit mit besonderer Tradition
in der Malerei verfügt Spaniens Kunst auch im 20. Jahrhundert über
eine außergewöhnliche Leistungsdichte mit vielen herausragenden
innovatorischen Impulsen. Waren es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
vor allem Künstler wie Picasso, Gonzalez, Dali und Miró, die
anhaltende Weltgeltung erlangten, so trifft dies auf die Zeitspanne von
1945 bis heute bezogen vor allem auf Antoni Tàpies und Eduardo
Chillida zu. Es war daher nicht nur verständlich, sondern geradezu verpflichtend, wenn ein in seinen Sammlungsbestrebungen international ausgerichtetes Museum wie die Neue Galerie der Stadt Linz das Kunstpotential Spaniens auch in ihren jeweiligen Neuerwerbungen entsprechend berücksichtigte. Was von Seite der Neuen Galerie der Stadt Linz durch Ihren Direktor Peter Baum in den abgelaufenen 25 Jahren erworben wurde, ist ein Kontingent von rund 120 Werken, das nun als Hommage an die Kunst Spaniens erstmals von 6. September 2001 bis 6. Jänner 2002 geschlossen zu sehen ist. Wenn auch der Schwerpunkt bei Arbeiten auf Papier, bei Lithographien und Radierungen, einigen Zeichnungen und Collagen liegt, wurden dennoch ergänzend dazu wichtige bildhauerische Arbeiten von Baltasar Lobo und Amadeo Gabino erworben. Am stärksten und dichtesten in der Linzer Sammlung vertreten sind Antoni Tàpies (mit annähernd 40 Werken), Joan Miró, Pablo Picasso und Edoardo Chillida, der mit einer großartigen collagierten Tuschezeichnung sowie ausgewählten druckgraphischen Originalen gezeigt werden kann. Jaume Plensa, heute einer der führenden spanischen Künstler der mittleren Generation, Hernandez Pijuan und Dario Villalba sind neben Victor Mira weitere Vertreter einer auch international bestens bekannten Künstlerphalanx, die im konkreten Beispiel der Linzer Präsentation noch durch einzelne Graphiken von Arroyo, Castillo, Goya, Sapere, Vallribera und Saura ergänzt wird. Zur Ausstellung, die am 6. September 2001, um 19 Uhr durch den spanischen Botschafter Dr. Raimondo Perez-Hernandez eröffnet werden wird, erscheint ein umfassender Bestandskatalog zum Preis von ATS 180,-. |
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