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For­mu­liert
Kon­ver­gen­zen von Form und Schrift

bis
  • Ausstellungsansicht, Fomuliert. Konvergenzen von Form und Schrift, 2009
  • Ausstellungsansicht, Fomuliert. Konvergenzen von Form und Schrift, 2009
  • Ausstellungsansicht, Fomuliert. Konvergenzen von Form und Schrift, 2009
  • Ausstellungsansicht, Fomuliert. Konvergenzen von Form und Schrift, 2009
  • Ausstellungsansicht, Fomuliert. Konvergenzen von Form und Schrift, 2009

Die auf meh­re­re Insti­tu­tio­nen auf­ge­teil­te Aus­stel­lung sucht eine gemein­sa­me Schnitt­men­ge: Schriftsteller*innen, die zeich­nen – bil­den­de Künstler*innen, die schrei­ben… Arbei­ten, die bei­de Modi ver­ei­nen und somit einen flie­ßen­den Über­gang zwi­schen zwei Gen­res krea­ti­ven Aus­drucks vor Augen füh­ren.
Drei Insti­tu­tio­nen haben sich aus Anlass die­ses gen­re­über­grei­fen­den Kunst­pro­jekts zusam­men­ge­schlos­sen: das Lentos Kunst­mu­se­um Linz, die renom­miert Lite­ra­tur­ein­rich­tung Stif­ter­Haus Linz und die ober­ös­ter­rei­chi­sche Künst­ler­ver­ei­ni­gung MAERZ.


Die Aus­stel­lung im Lentos Kunst­mu­se­um Linz zeigt Gra­fi­ken des 20. und 21. Jahr­hun­derts aus den haus­ei­ge­nen Bestän­den, die um zeit­ge­nös­si­sche Posi­tio­nen jun­ger Künstler*innen ergänzt wur­den. Auto­gra­fen von Egon Schie­le, Gus­tav Klimt und Alfred Kubin wer­den als visu­el­le Arte­fak­te in die Aus­stel­lung mit­ein­be­zo­gen. Kon­fron­tiert mit bild­künst­le­ri­schen Wer­ken Pierre Alechin­skys, Hen­ri Michaux’ oder Oth­mar Zechyrs erfährt die Aus­stel­lung jenes Span­nungs­po­ten­zi­al, das zwi­schen der Inhalt­lich­keit schrift­li­cher Nota­te und ihrer bild­ne­ri­schen Anschau­ungs­qua­li­tät chan­giert. Ein wesent­li­cher Bei­trag zur Aus­stel­lung ist eine klei­ne Aus­wahl aus einer über 300 Wer­ke umfas­sen­den Samm­lung von Art Brut aus Gugging.


Die Künst­ler­ver­ei­ni­gung MAERZ, die die­se Aus­stel­lung aus­schließ­lich mit Arbei­ten von Mit­glie­dern bespielt, war seit den spä­ten 1960er-Jah­ren auch immer wie­der ein Ort der Begeg­nung jener avant­gar­dis­ti­schen Ten­den­zen, die unter dem Eti­kett visu­el­le Poe­sie” fir­mier­ten – ein über­re­gio­na­ler Dia­log begann, der mit diver­sen Zeit­bal­lungs­räu­men bis heu­te anhält. Stets wur­de dabei nicht nur auf Ten­den­zen reagiert, son­dern ver­sucht, von hier aus Impul­se zu setzen.


Kura­to­rin Lentos: Bri­git­te Reutner

Kura­to­ren MAERZ: Ger­hard Brandl, Peter Sommerauer

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