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Hele­ne Fun­ke (1869 – 1957)

bis
  • Ausstellungsansicht, Helene Funke (1869–1957), 2007
  • Ausstellungsansicht, Helene Funke (1869–1957), 2007
  • Ausstellungsansicht, Helene Funke (1869–1957), 2007
  • Ausstellungsansicht, Helene Funke (1869–1957), 2007

Ich bin selbst ein ein­sa­mer Step­pen­wolf
(Hele­ne Fun­ke an Her­mann Hes­se, 1944)

Mit Hele­ne Fun­ke prä­sen­tiert das Lentos Kunst­mu­se­um Linz eine öster­rei­chi­sche Male­rin, deren Schaf­fen erst wie­der zu ent­de­cken ist. Fun­ke gehört zu jener Künst­le­rin­nen­ge­nera­ti­on des frü­hen 20. Jahr­hun­derts, die bis heu­te noch nicht ihrem Wir­ken ent­spre­chend gewür­digt wor­den ist.

Die 1869 in Chem­nitz gebo­re­ne Male­rin, die 1906 von Mün­chen zu den Wil­den” nach Paris auf­brach, 1913 nach Wien über­sie­del­te und von da an bis zu ihrem Tod 1957 in Wien leb­te, wird erst­mals in einer Muse­ums­aus­stel­lung vor­ge­stellt. Das Leben die­ser Ein­zel­gän­ge­rin deren Oeu­vre zu gro­ßen Tei­len ver­brannt, zer­stört oder ver­schol­len ist, ist nur lücken­haft doku­men­tiert und bleibt daher rät­sel­haft.

Die 125 Wer­ke umfas­sen­de Retro­spek­ti­ve die­ser Klas­si­ke­rin der Moder­ne” erschließt ein­drucks­voll das Lebens­werk der Künst­le­rin im Span­nungs­feld von Spät­im­pres­sio­nis­mus, Fau­vis­mus, Klas­si­scher Moder­ne und ihrer Nach­fol­ge. Werk­grup­pen von der Jahr­hun­dert-wen­de bis in die 1950er Jah­re geben einen Über­blick über Kon­ti­nui­tät und Wan­del cha­rak­te­ris­ti­scher Stil­ent­wick­lun­gen. Die Aus­stel­lung gewährt Ein­bli­cke in das bis­lang ver­bor­ge­ne Schaf­fen einer der inter­es­san­tes­ten Male­rin­nen der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts, die sich zeit­le­bens in ver­schie­de­nen Künst­le­rin­nen­ver­ei­ni­gun­gen engagierte.

Die mit wis­sen­schaft­li­cher Unter­stüt­zung von Peter Fun­ke zustan­de gekom­me­ne Retro­spek­ti­ve wur­de im Lentos von Eli­sa­beth Nowak-Thal­ler kura­tiert und durch Leih­ga­ben der Öster­rei­chi­schen Gale­rie Bel­ve­de­re, Leo­pold Muse­um Wien, Wien Muse­um, NÖ. Lan­des­mu­se­um, Kunst­samm­lun­gen Chem­nitz, Kunst­han­del Hie­ke Wien bzw. durch 30 pri­va­te Sammler*innen und 10 Gale­rien gefördert.


Kata­log: Zur Aus­stel­lung erscheint ein ers­ter, reprä­sen­ta­ti­ver Kata­log mit ca. 150 Farb­ab­bil­dun­gen und ein­füh­ren­den Tex­ten von Eli­sa­beth Fischer, Peter Fun­ke, Julie John­son, Tama­ra Loit­fell­ner, Eli­sa­beth Nowak-Thal­ler, Sabi­ne Pla­kolm-Forst­hu­ber sowie einem Vor­wort von Stel­la Rollig.

Kura­to­rin der Aus­stel­lung: Dr. Eli­sa­beth Nowak-Thal­ler, Lentos Kunst­mu­se­um Linz

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