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Kreu­zungs­punkt Linz
Jun­ge Kunst und Meisterwerke

bis
  • Ausstellungsansicht, Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke, 2009
  • Ausstellungsansicht, Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke, 2009
  • Ausstellungsansicht, Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke, 2009
  • Ausstellungsansicht, Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke, 2009
  • Ausstellungsansicht, Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke, 2009
  • Ausstellungsansicht, Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke, 2009

Die Aus­stel­lung Kreu­zungs­punkt Linz setzt sich mit der Bedeu­tung von Linz als Ent­ste­hungs- und Samm­lungs­ort von Kunst aus­ein­an­der. Denn Linz ist im Umfeld der Kunst­uni­ver­si­tät und der Ars Elec­tro­ni­ca nicht nur ein span­nen­der Ort für Kunst­pro­duk­tio­nen, son­dern pflegt auch eine leben­di­ge Pra­xis im Sam­meln von Kunst der Moder­ne und Gegen­wart. Dies spie­gelt sich sowohl in der inter­na­tio­nal ori­en­tier­ten Samm­lung des Lentos als auch in den Stad­t­an­käu­fen von aktu­el­ler Kunst mit Linzbezug.


Die Gastkurator*innen Die­ter Buch­hart und Johan­na Schwan­berg wer­fen in Kreu­zungs­punkt Linz nicht nur einen Blick auf die regio­na­le Kunst­sze­ne, son­dern for­dern deren Arbei­ten mit bekann­ten Wer­ken der klas­si­schen Moder­ne bis hin zu Zeit­ge­nös­si­schem gera­de­zu her­aus. Der­art ver­webt sich die Prä­sen­ta­ti­on zur kul­tur­his­to­ri­schen Rei­se zwi­schen den Zei­ten und zwi­schen den ver­schie­de­nen künst­le­ri­schen Medi­en, die sowohl eine Neu­prä­sen­ta­ti­on der Samm­lung des Lentos als auch eine Vor­stel­lung span­nen­der jun­ger und jün­ge­rer Künstler*innen mit Linz­be­zug bezeichnet.

Dabei wer­fen die Kurator*innen Fra­ge­stel­lun­gen auf, die die Par­al­le­len wie Diver­gen­zen zwi­schen Wer­ken unter­schied­li­cher Epo­chen span­nungs­voll beleuch­ten: Was ver­bin­det ein Land­schafts­ge­mäl­de von Cas­par David Fried­rich (1774 – 1840) mit einer Natur­fo­to­gra­fie von Mathi­as Kess­ler (geb. 1968) und wie behaup­tet sich das unter die Haut gehen­de” Video der Lin­zer Kunst­u­niab­sol­ven­tin Karin Fiss­ltha­ler (geb. 1981) gegen­über Egon Schie­les (1890 – 1918) radi­ka­len, male­ri­schen Selbstergründungen?

Durch die Kon­fron­ta­tio­nen erge­ben sich Quer­ver­bin­dun­gen und neue Sicht­wei­sen: So ist den Bild­nis­sen Oskar Kokosch­kas oder Maria Lass­nigs die tief­ge­hen­de Aus­ein­an­der­set­zung mit der mensch­li­chen Exis­tenz eben­so inten­siv zu eigen wie jener von Irma Kapel­ler oder Her­wig Kem­pin­ger. Auch die Land­schaft dient Cas­par David Fried­rich und Max Klin­ger eben­so wie jun­gen, zeit­ge­nös­si­schen Künstler*innen wie Mathi­as Kess­ler oder Julie Mona­co als ein Fens­ter in das Natur­ver­ständ­nis ihrer Zeit und bil­det somit sowohl im 19. wie auch im 21. Jahr­hun­dert einen Spie­gel der jewei­li­gen Gesellschaft.


In media­ler Viel­falt ent­wi­ckeln sich span­nen­de Zusam­men­hän­ge in acht The­men­be­rei­chen wie dem Por­trät, der Abs­trak­ti­on, der Land­schaft oder der Wis­sen­schaft. Beson­de­res Augen­merk liegt auf Arbei­ten zu gesell­schafts­re­le­van­ten Fra­ge­stel­lun­gen (Migra­ti­on, Iden­ti­tät, Sozia­les, Glo­ba­li­sie­rung, Gen­der­fra­gen) sowie auf medi­en­über­grei­fen­den, künst­le­ri­schen Ansät­zen (Kunst und Wis­sen­schaft, Text und Bild, Male­rei und Skulptur).


Video

Lentos - Kreuzungspunkt Linz. Junge Kunst und Meisterwerke

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