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Lui­sa Kasalicky
Intro: desi­de­rio

bis
  • Ausstellungsansicht, Luisa Kasalicky. Intro : desiderio, 2013-2014

Zu einem geheim­nis­vol­len Spiel mit Illu­sio­nen lädt Lui­sa Kasali­cky in ihrer Aus­stel­lung im Lentos. Erst­mals ent­wi­ckelt die Künst­le­rin für ein Muse­um eine ihrer jüngs­ten Licht­kom­po­si­tio­nen, die die Sin­ne her­aus­for­dern.

Für die ort­spe­zi­fi­sche Instal­la­ti­on trennt Kasali­cky die bei­den Aus­stel­lungs­räu­me im Unter­ge­schoss in zwei Tei­le. Im ers­ten Raum sind es die Wän­de, denen sie ihre Auf­merk­sam­keit schenkt. Mit­tels Schnalz­schnü­ren, einer Mar­kie­rungs­hil­fe für Mau­rer­ar­bei­ten, bringt die Künst­le­rin groß­flä­chi­ge Orna­men­te an, wel­che die Wand zu öff­nen schei­nen. Die­ser geo­me­tri­schen Klar­heit ist eine dra­ma­ti­sche Licht­in­sze­nie­rung im zwei­ten Raum gegen­über gesetzt.

Hin­ter Vor­hän­gen ver­bor­gen, um die Dun­kel­heit nicht zu stö­ren, ermög­li­chen Fens­ter den Blick in den ande­ren Bereich der Instal­la­ti­on. Scharf begrenz­te Lichts­pots beleuch­ten Details der Objek­te im Raum: eine illu­sio­nis­ti­sche Tape­te, glän­zen­de Stof­fe, per­spek­ti­visch ver­jüng­te Flie­sen und ande­re Kon­struk­tio­nen aus diver­sen Mate­ria­li­en des All­tags, die Kasali­ckys bis­he­ri­ges Schaf­fen kenn­zeich­nen. Die räum­li­che Gesamt­heit bleibt im Dun­keln ver­bor­gen. Zeit­dau­er, Abfol­ge und Geschwin­dig­keit der Licht­kom­po­si­ti­on steu­ern und beein­flus­sen den Blick der Betrachter*innen. Ganz bewusst wer­den die Sin­nes­ein­drü­cke von der Künst­le­rin gelenkt.

Als Kunst im Grenz­be­reich zwi­schen Male­rei, Skulp­tur und Archi­tek­tur könn­te man das Oeu­vre von Lui­sa Kasali­cky bezeich­nen. Früh schon ent­deck­te die stu­dier­te Male­rin und Gra­fi­ke­rin neben dem Zwei­di­men­sio­na­len die drit­te Dimen­si­on für ihre Arbei­ten. Ihre viel­schich­ti­gen Instal­la­tio­nen aus unter­schied­lichs­ten Werk­stof­fen, Far­ben und Objek­ten tes­ten den umge­ben­den Raum auf sei­nen Wir­kungs­be­reich und die Betrachter*innen auf ihre Wahr­neh­mung.

Lui­sa Kasali­cky (geb. 1974 in Prag) besuch­te die Glas­fach­schu­le Kramsach/​Tirol, bevor sie an der Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Wien Male­rei und Gra­fik stu­dier­te. Sie lebt in Wien, wo sie seit 2009 an der Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Assis­ten­tin in der Klas­se von Erwin Bohatsch ist.

Pro­jekt­lei­tung: Nina Kirsch

Vide­os

Luisa Kasalicky: Interview mit der Künstlerin

Lentos 10 Shorts: Luisa Kasalicky

Lentos: GLAM! The Performance of Style & Luisa Kasalicky

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