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See This Sound
Ver­spre­chun­gen von Bild und Ton

bis
  • Ausstellungsansicht, See This Sound. Versprechungen von Bild und Ton, 2009-2010
  • Ausstellungsansicht, See This Sound. Versprechungen von Bild und Ton, 2009-2010
  • Ausstellungsansicht, See This Sound. Versprechungen von Bild und Ton, 2009-2010
  • Ausstellungsansicht, See This Sound. Versprechungen von Bild und Ton, 2009-2010
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Künst­le­rin­nen und Künst­ler beschäf­ti­gen sich heu­te ganz selbst­ver­ständ­lich mit dem Klang die­ser Welt. Die eins­ti­ge Vor­herr­schaft des Visu­el­len ist ersetzt durch ein viel­fäl­ti­ges Wech­sel­spiel von Bild und Ton. Auch wenn in Muse­en meist noch andäch­ti­ge Stil­le domi­niert, wur­den Sound, expe­ri­men­tel­le Kom­po­si­ti­on, audio­vi­su­el­le Medi­en und Pop­kul­tur im 20. Jahr­hun­dert zu zen­tra­len Refe­ren­zen für die bil­den­de Kunst. See This Sound doku­men­tiert die­se Ent­wick­lung und ver­weist auf die jewei­li­gen zeit­ge­nös­si­schen Dis­kus­sio­nen und Versprechungen.


In acht Berei­chen wer­den wich­ti­ge Weg­mar­ken und his­to­risch-sozia­le Bezugs­punk­te gezeigt, in deren Zusam­men­hang sich Künst­le­rin­nen und Künst­ler mit Sound und Kom­po­si­ti­on beschäf­tigt und das media­le Ver­hält­nis von Bild und Ton reflek­tiert haben. Aus­ge­hend von den fil­mi­schen Klang­vi­sua­li­sie­run­gen der 1920er-Jah­re – der soge­nann­ten Augen­mu­sik – geht die Aus­stel­lung dem Topos der Über­schrei­tung von Gat­tungs­gren­zen in den 1960er-Jah­ren nach und befragt psy­che­de­li­sche Tran­ce­ma­schi­nen eben­so wie mul­ti­me­dia­le Sound­en­vi­ron­ments nach ihrem gesell­schafts­po­li­ti­schen Poten­zi­al. Der Illu­si­on eines natür­li­chen” Zusam­men­spiels von Bild und Ton etwa im Hol­ly­wood-Kino tre­ten schließ­lich Arbei­ten ent­ge­gen, die die Dis­kre­pan­zen die­ser ver­meint­li­chen Syn­the­se offen­le­gen, bis hin zum Ver­lust von Ton und Sprachmäch­tig­keit. Ein beson­de­res Augen­merk gilt außer­dem den loka­len Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen von Sound (Indus­trie­städ­te und Indus­tri­al Music) sowie dem Ton als Medi­um der Insti­tu­ti­ons­kri­tik. Mit dem Zusam­men­spiel von Bild und Ton, mit dem Cross­over von bil­den­der Kunst und Musik, kurz: mit Inter­me­di­a­li­tät” waren immer wie­der erstaun­li­che Ver­spre­chun­gen ver­bun­den – und sind es mit­un­ter bis heu­te, denkt man an die Vor­stel­lung einer Expan­ded Visu­al Cul­tu­re” in Zei­ten von Youtube.

Video

Lentos - See This Sound. Versprechungen von Bild und Ton

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