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Ursu­la Mayer
Zeit­kris­tal­le / The Crys­tals of Time

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  • Ausstellungsansicht, Ursula Mayer. Zeitkristalle / The Crystals of Time, 2007-2008
  • Ausstellungsansicht, Ursula Mayer. Zeitkristalle / The Crystals of Time, 2007-2008

Die Aus­stel­lung Zeit­kris­tal­le gibt einen kon­zen­trier­ten Ein­blick in das aktu­el­le fil­mi­sche Werk von Ursu­la May­er. Erst­mals prä­sen­tiert wird dabei May­ers jüngs­ter Film The Crys­tal Gaze (2007). In the­ma­ti­schem Zusam­men­hang mit die­sem neu­es­ten Werk ist die Tri­lo­gie Port­land Place 33, Kee­ling House und Vil­la Mai­rea (2005÷06) zu sehen.


In den jeweils kur­zen Arbei­ten der Tri­lo­gie stellt Ursu­la May­er Grund­ele­men­te des Fil­mi­schen aus: den Schau­platz, eine Prot­ago­nis­tin, die Kame­ra­be­we­gung. Die aus­ge­wähl­ten Dreh­or­te sind auf­ge­la­den mit his­to­ri­schen, sozia­len und ideo­lo­gi­schen Fak­ten und Bezü­gen: ein vik­to­ria­ni­sches Stadt­haus, ein Lon­do­ner Wohn­block der 1950er Jah­re, eine moder­nis­ti­sche Pri­vat­vil­la in Finn­land. Hier ent­spin­nen sich kom­ple­xe Inter­ak­tio­nen zwi­schen einer Frau, den Räu­men und der Kame­ra. Frag­men­tier­te Aktio­nen erge­ben kei­ne strin­gen­te Erzäh­lung, doch wer­den die Betrachter*innen in ein fas­zi­nie­ren­des Netz aus Fik­tio­nen, Bli­cken, Ges­ten und For­men und der sug­ges­ti­ven Ton­spur In einer Ellip­se von Zeit gebannt.

In The Crys­tal Gaze, gedreht in den Art Deco Räu­men des Lon­do­ner Elt­ham Palace, arbei­tet May­er erst­mals mit einem Skript. Nar­ra­ti­ve und visu­el­le Par­al­le­len wer­den zu der Tra­di­ti­on des klas­si­schen Hol­ly­wood Films gezo­gen, ein cine­ma­ti­sches Rol­len­spiel von Macht­be­zie­hun­gen zwi­schen Schau­spie­le­rin­nen wird gerahmt und gespie­gelt in der opu­len­ten Ele­ganz des his­to­ri­schen Settings.


Ursu­la May­er, geb. 1970 in Ober­ös­ter­reich. Stu­di­um an der Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te in Wien, am Roy­al Col­le­ge of Art sowie am Golds­mith Col­le­ge in Lon­don. Seit 1996 inter­na­tio­na­le Aus­stel­lun­gen. Lebt und arbei­tet in Lon­don.

Für groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung der Rea­li­sie­rung von The Crys­tal Gaze dankt die Künst­le­rin Gior­gio Fasol, Valen­ti­no Bar­bie­r­a­to und Gal­le­ry Moni­tor, Rom.

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