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Pres­se­kit: Cor­ne­lia Gur­litt & Anton Kolig
Rei­se der Herzen
05.05. bis 13.08.23

Cornelia Gurlitt (1890–1919), die Schwester von „Hitlers Kunsthändler“ Hildebrand Gurlitt war eine ebenso talentierte wie ambitionierte Grafikerin des deutschen Expressionismus. Den Aufstieg ihres Bruders in die höchsten Kreise der nationalsozialistischen Kunstbürokratie sollte die junge Zeichnerin nicht mehr erleben. 1919 beging sie mit 29 Jahren Selbstmord.


In Anton Koligs (1886–1950) offizieller Biografie blieb Cornelia Gurlitt bislang unsichtbar. Sein Erstes Selbstbildnis aus dem Jahr 1915 schenkte er der treuen Freundin und ihr widmete er eines seiner expressiven Hauptwerke, Die Klage. Viel ist über die Beziehung zwischen den beiden Künstler*innen, die eine Seelenverwandtschaft verband, nicht bekannt. Als Dank und Andenken an Cornelia nimmt Kolig 1919 das Gemälde Frau mit Fächer in Angriff, das er lebenslang an seiner Seite bewahren sollte. Lang verborgene Arbeiten von Cornelia Gurlitt und frühe Werke von Anton Kolig werden erstmals in einen Dialog gerückt.


In Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern, Vilna Gaon Jewish State Museum und privaten Leihgebern.

Bilder
Ausstellungsansicht, Cornelia Gurlitt & Anton Kolig, 2023
Lentos Kunstmuseum Linz
Foto: Reinhard Haider
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Ausstellungsansicht, Cornelia Gurlitt & Anton Kolig, 2023
Lentos Kunstmuseum Linz
Foto: Reinhard Haider
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Ausstellungsansicht, Cornelia Gurlitt & Anton Kolig, 2023
Lentos Kunstmuseum Linz
Foto: Reinhard Haider
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Texte

Presseunterlage: Cornelia Gurlitt & Anton Kolig

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