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Jean Egger
Revo­lu­tio­när der moder­nen Malerei

bis
  • Jean Egger, Porträt eines Jünglings (Selbstporträt), 1927
  • Jean Egger, Rotes Haus hinter Bäumen (Schweden), 1930
  • Jean Egger, Haus hinter Bäumen, 1928
  • Jean Egger, Écriture automatique, um 1932
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023

Jean Egger – eigent­lich Hans Egger – wird 1897 in Hüt­ten­berg in Kärn­ten gebo­ren. Nach dem Stu­di­um an der Münch­ner Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te unter­nimmt er meh­re­re Rei­sen. Bei einem Mal­auf­ent­halt in Sizi­li­en kommt es zu einem wesent­li­chen künst­le­ri­schen Ent­wick­lungs­sprung: Egger löst den Pin­sel­strich in bei­na­he ges­ti­scher Wei­se von der gegen­ständ­li­chen Dar­stel­lung. In Paris, wo er sich ab 1924 für meh­re­re Jah­re nie­der­lässt, knüpft er schnell Kon­tak­te in den hohen Gesell­schafts­krei­sen um Sophie Szeps-Clé­men­ceau, der Schwä­ge­rin des fran­zö­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Geor­ges Clé­men­ceau. Ab 1926 stellt Egger regel­mä­ßig in renom­mier­ten Pari­ser Kunst­sa­lons aus. In der Por­t­rät­se­rie sei­ner Lebens­ge­fähr­tin Signe Wal­lin tritt sei­ne sen­si­ble Suche nach dem stärks­ten Aus­druck beson­ders klar her­vor. Mit sei­ner Ein­zel­aus­stel­lung in der Pari­ser Gale­rie Slo­den im Jahr 1930 steht der Künst­ler am Höhe­punkt sei­ner Karriere. 


Gesund­heits­be­dingt lässt er sich zwei Jah­re spä­ter auf Mal­lor­ca nie­der. Dort ent­ste­hen sei­ne letz­ten gro­ßen Wer­ke. Jean Egger stirbt mit nur 37 Jah­ren. Er hin­ter­lässt in ers­ter Linie Land­schafts­bil­der, Por­träts und Akt­dar­stel­lun­gen. Die Befrei­ung der Far­be in sei­ner Male­rei und die Radi­ka­li­tät der Form­auf­lö­sung machen ihn zu einem der bedeu­tends­ten Künst­ler der Zwischenkriegszeit. 


Die Aus­stel­lung im Lentos Kunst­mu­se­um folgt den wich­tigs­ten Lebens­sta­tio­nen des öster­rei­chi­schen Aus­nah­me­künst­lers und führt anhand von Bild­ver­glei­chen sei­ne bahn­bre­chen­den Inno­va­tio­nen vor Augen, die ihm als Früh­vollende­ten einen beson­de­ren Platz in der Kunst­ge­schich­te gesi­chert haben.


Eine Aus­stel­lung des Lentos Kunst­mu­se­um Linz in Koope­ra­ti­on mit dem Muse­um Moder­ner Kunst Kärnten.

Kura­to­rin: Bri­git­te Reutner-Doneus

Date Titel Time
Do 08.06Öffent­li­che Füh­rung durch Sis­ters & Brothers“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

18:00–19:00
Sa 10.06Lentos Ate­lier

Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen 6 und 12 Jah­ren haben im Lentos Ate­lier die Mög­lich­keit, Kunst­wer­ke zu ent­de­cken, krea­tiv zu arbei­ten und ver­schie­de­ne Tech­ni­ken auszuprobieren. 

10:00–12:00
Sa 10.06Los Len­to­ni­ni­os (AUS­GE­BUCHT)

Ein­mal im Monat sind Kin­der­gar­ten­kin­der ab 4 Jah­ren in das Donau­ate­lier ein­ge­la­den, um fan­ta­sie­voll krea­tiv tätig zu wer­den und eige­ne Kunst­wer­ke zu erschaffen.

15:00–16:30
So 11.06Öffent­li­che Füh­rung durch Sis­ters & Brothers“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

16:00–17:00
Di 13.06Eröff­nung: Posing and the City

Tableaux vivants (leben­de Bil­der-nach­ge­stell­te Kunst­wer­ke, bei Solo­dar­stel­lun­gen auch Atti­tü­den genannt) waren vor allem im 19. Jahr­hun­dert ein belieb­tes Gesell­schafts­spiel, sze­ni­sches Gestal­tungs­mit­tel auf Thea­ter­büh­nen und im 20. Jahr­hun­dert oft künst­le­ri­sche Stra­te­gie. Zuletzt erfreu­ten sie sich in den sozia­len Medi­en wie­der grö­ße­rer Beliebt­heit. Posing and the City“ ist das drit­te Tableaux-vivants-Pro­jekt“ der Otto-Glö­ckel-Schu­le in Koope­ra­ti­on mit der Foto­gra­fin Zoe Gold­stein. Die Aus­wahl für „ Posing and the City“ beschränk­te sich auf figu­ra­le Skulp­tu­ren des 20. Jahr­hun­derts in der ober­ös­ter­rei­chi­schen Lan­des­haupt­stadt Linz. Hier wie­der­um bil­den Skulp­tu­ren aus den Nach­kriegs­jah­ren einen Schwer­punkt, da die­se im Rah­men künst­le­ri­scher Aus­ge­stal­tung von Neu­bau­ten (heu­te: Kunst am Bau) von der Stadt damals ver­mehrt in Auf­trag gege­ben wur­den. Pro­jekt­prä­sen­ta­ti­on im Frei­raum des Lentos Kunst­mu­se­um. Begrü­ßung: Juli­us Stie­ber, Kul­tur­di­rek­tor Stadt Linz; Hem­ma Schmutz, künst­le­ri­sche Direk­to­rin Lentos Kunst­mu­se­um; Mar­tin Egger, Pro­jekt­lei­ter Otto-Glö­ckel-Schu­le Linz

18:00–19:00
Do 15.06Öffent­li­che Füh­rung durch Sis­ters & Brothers“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

18:00–19:00
Sa 17.06Lentos Ate­lier

Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen 6 und 12 Jah­ren haben im Lentos Ate­lier die Mög­lich­keit, Kunst­wer­ke zu ent­de­cken, krea­tiv zu arbei­ten und ver­schie­de­ne Tech­ni­ken auszuprobieren. 

10:00–12:00
So 18.06Öffent­li­che Füh­rung durch Sis­ters & Brothers“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

16:00–17:00
Di 20.06Baby Tour Sis­ters & Brothers“

Ein ent­spann­ter Rund­gang durch die Aus­stel­lung, der ganz auf die Bedürf­nis­se von Besucher*innen mit Baby abge­stimmt ist. 

10:30–11:30
Do 22.06Exper­ten­vor­trag Cor­ne­lia Gur­litt & Anton Kolig“

Vor­trag von Anton-Kolig-Exper­ten Otmar Rych­lik in der Aus­stel­lung. Füh­rungs­kar­te € 4 zzgl. Ein­tritt, Anmel­dung erforderlich

18:00–19:00
Alle Veranstaltungen sehen

Video

#SneakPeek: Jean Egger

Saal­heft

Zur Aus­stel­lung gibt es ein aus­führ­li­ches Saalheft.


Hier zum Download

Zur Aus­stel­lung ist ein reich bebil­der­ter Kata­log mit Text­bei­trä­gen von Mat­thi­as Boeckl, Cor­ne­lia Cabuk, Bri­git­te Reut­ner-Doneus, Hem­ma Schmutz und Chris­ti­ne Wetz­lin­ger-Grund­nig im Ver­lag Johan­nes Heyn erschienen.

242 Sei­ten, deutsch

€ 34zum Shop

Schu­le, Hort & Kindergarten

Alle unse­re Ange­bo­te sind gesprächs­ori­en­tiert und beinhal­ten krea­ti­ve Momen­te. Wir nähern uns der Kunst mit­tels künst­le­ri­scher Hal­tun­gen und kunst­ba­sier­ter Pro­zes­se. Dabei gehen wir expli­zit von den jewei­li­gen Inter­es­sen, Fra­gen und Vor­aus­set­zun­gen der Kin­der und Jugend­li­chen sowie den indi­vi­du­el­len Zie­len Ihrer Bil­dungs­ein­rich­tung aus. Ger­ne stim­men wir unser Ange­bot auf Ihre Unter­richts­schwer­punk­te und Ihre Bedürf­nis­se ab.


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For­schungs­werk­statt: Expres­si­ve Malerei

In die­sem Schul­pro­gramm erfor­schen und erpro­ben wir expres­si­ve gegen­ständ­li­che Mal­wei­sen in der Aus­stel­lung zu Jean Egger, von der Farb­wir­kung bis zum Pinselstrich. 


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