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Jean Egger
Revo­lu­tio­när der moder­nen Malerei

bis
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023
  • Ausstellungsansicht, Jean Egger, 2023

Jean Egger – eigent­lich Hans Egger – wird 1897 in Hüt­ten­berg in Kärn­ten gebo­ren. Nach dem Stu­di­um an der Münch­ner Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te unter­nimmt er meh­re­re Rei­sen. Bei einem Mal­auf­ent­halt in Sizi­li­en kommt es zu einem wesent­li­chen künst­le­ri­schen Ent­wick­lungs­sprung: Egger löst den Pin­sel­strich in bei­na­he ges­ti­scher Wei­se von der gegen­ständ­li­chen Dar­stel­lung. In Paris, wo er sich ab 1924 für meh­re­re Jah­re nie­der­lässt, knüpft er schnell Kon­tak­te in den hohen Gesell­schafts­krei­sen um Sophie Szeps-Clé­men­ceau, der Schwä­ge­rin des fran­zö­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Geor­ges Clé­men­ceau. Ab 1926 stellt Egger regel­mä­ßig in renom­mier­ten Pari­ser Kunst­sa­lons aus. In der Por­trät­se­rie sei­ner Lebens­ge­fähr­tin Signe Wal­lin tritt sei­ne sen­si­ble Suche nach dem stärks­ten Aus­druck beson­ders klar her­vor. Mit sei­ner Ein­zel­aus­stel­lung in der Pari­ser Gale­rie Slo­den im Jahr 1930 steht der Künst­ler am Höhe­punkt sei­ner Karriere. 


Gesund­heits­be­dingt lässt er sich zwei Jah­re spä­ter auf Mal­lor­ca nie­der. Dort ent­ste­hen sei­ne letz­ten gro­ßen Wer­ke. Jean Egger stirbt mit nur 37 Jah­ren. Er hin­ter­lässt in ers­ter Linie Land­schafts­bil­der, Por­träts und Akt­dar­stel­lun­gen. Die Befrei­ung der Far­be in sei­ner Male­rei und die Radi­ka­li­tät der Form­auf­lö­sung machen ihn zu einem der bedeu­tends­ten Künst­ler der Zwischenkriegszeit. 


Die Aus­stel­lung im Lentos Kunst­mu­se­um folgt den wich­tigs­ten Lebens­sta­tio­nen des öster­rei­chi­schen Aus­nah­me­künst­lers und führt anhand von Bild­ver­glei­chen sei­ne bahn­bre­chen­den Inno­va­tio­nen vor Augen, die ihm als Früh­voll­ende­ten einen beson­de­ren Platz in der Kunst­ge­schich­te gesi­chert haben.


Eine Aus­stel­lung des Lentos Kunst­mu­se­um Linz in Koope­ra­ti­on mit dem Muse­um Moder­ner Kunst Kärnten.

Kura­to­rin: Bri­git­te Reutner-Doneus

Date Titel Time
Fr. 15.05Mal­stu­dio: Expres­sio­nis­mus für Erwach­se­ne, zu Max Pechstein“

Der Expres­sio­nis­mus ist eine Kunst­form, die auf gestei­ger­te Wir­kung zielt. Bei die­sem Work­shop mit Klaus Scheu­rin­ger (Künst­ler und Kunst­ver­mitt­ler) ver­su­chen wir, star­ke Emo­tio­nen her­vor­zu­ru­fen und das inne­re Wesen der Moti­ve eben­so wie das eige­ne see­li­sche Erle­ben vor dem Motiv sicht­bar zu machen. Das wich­tigs­te Aus­drucks­mit­tel dabei ist die Far­be. Den Teilnehmer:innen wird ein typi­sches Mal­set­ting mit Gegen­stän­den und Per­so­nen als Bild­vor­la­ge gebo­ten. Mal­ma­te­ria­li­en (Far­be, Pin­sel, Papier, Lein­wand) wer­den zur Ver­fü­gung gestellt, kön­nen aber auch mit­ge­nom­men wer­den (bit­te kei­ne Ölfar­ben). Ter­mi­ne nur als Paket buch­bar. Bei Fra­gen: klaus.​scheuringer@​lentos.​at. Anmel­dung erfor­der­lich: unter +43 732 7070 3614 oder online

15:00–18:00
Sa. 16.05Lentos Ate­lier

Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen 6 und 12 Jah­ren haben im Lentos Ate­lier die Mög­lich­keit, Kunst­wer­ke zu ent­de­cken, krea­tiv zu arbei­ten und ver­schie­de­ne Tech­ni­ken auszuprobieren.

10:00–12:00
Sa. 16.05Ate­lier für Alle (Ausgebucht)

Das Ate­lier für Alle zwi­schen 0 und 99. Fami­li­en, alte Kin­der, jun­ge Erwach­se­ne, kin­di­sche Groß­el­tern und wei­se Freund*innen sind ein­ge­la­den quer durch die Gene­ra­tio­nen gemein­sam künst­le­risch-krea­tiv aktiv zu werden

14:00–16:00
Sa. 16.05Mal­stu­dio: Expres­sio­nis­mus für Erwach­se­ne, zu Max Pechstein“

Der Expres­sio­nis­mus ist eine Kunst­form, die auf gestei­ger­te Wir­kung zielt. Bei die­sem Work­shop mit Klaus Scheu­rin­ger (Künst­ler und Kunst­ver­mitt­ler) ver­su­chen wir, star­ke Emo­tio­nen her­vor­zu­ru­fen und das inne­re Wesen der Moti­ve eben­so wie das eige­ne see­li­sche Erle­ben vor dem Motiv sicht­bar zu machen. Das wich­tigs­te Aus­drucks­mit­tel dabei ist die Far­be. Den Teilnehmer:innen wird ein typi­sches Mal­set­ting mit Gegen­stän­den und Per­so­nen als Bild­vor­la­ge gebo­ten. Mal­ma­te­ria­li­en (Far­be, Pin­sel, Papier, Lein­wand) wer­den zur Ver­fü­gung gestellt, kön­nen aber auch mit­ge­nom­men wer­den (bit­te kei­ne Ölfar­ben). Ter­mi­ne nur als Paket buch­bar. Bei Fra­gen: klaus.​scheuringer@​lentos.​at. Anmel­dung erfor­der­lich: unter +43 732 7070 3614 oder online

14:00–17:00
So. 17.05Mal­stu­dio: Expres­sio­nis­mus für Erwach­se­ne, zu Max Pechstein“

Der Expres­sio­nis­mus ist eine Kunst­form, die auf gestei­ger­te Wir­kung zielt. Bei die­sem Work­shop mit Klaus Scheu­rin­ger (Künst­ler und Kunst­ver­mitt­ler) ver­su­chen wir, star­ke Emo­tio­nen her­vor­zu­ru­fen und das inne­re Wesen der Moti­ve eben­so wie das eige­ne see­li­sche Erle­ben vor dem Motiv sicht­bar zu machen. Das wich­tigs­te Aus­drucks­mit­tel dabei ist die Far­be. Den Teilnehmer:innen wird ein typi­sches Mal­set­ting mit Gegen­stän­den und Per­so­nen als Bild­vor­la­ge gebo­ten. Mal­ma­te­ria­li­en (Far­be, Pin­sel, Papier, Lein­wand) wer­den zur Ver­fü­gung gestellt, kön­nen aber auch mit­ge­nom­men wer­den (bit­te kei­ne Ölfar­ben). Ter­mi­ne nur als Paket buch­bar. Bei Fra­gen: klaus.​scheuringer@​lentos.​at. Anmel­dung erfor­der­lich: unter +43 732 7070 3614 oder online

14:00–17:00
So. 17.05Öffent­li­che Füh­rung durch Max Pechstein“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­ved“)

16:00–17:00
Di. 19.05Öffent­li­che Füh­rung durch Max Pech­stein“ und Die Sammlung“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­ved“)

16:15–17:15
Mi. 20.05WIR ROCKEN DAS MUSE­UM. Rock­kon­zert für Kin­der mit Suli Pusch­ban und der Kapel­le der guten Hoff­nung in Koope­ra­ti­on mit dem Kin­der­kul­tur­zen­trum Kuddelmuddel

Rock­kon­zert für Kin­der mit Suli Pusch­ban und der Kapel­le der guten Hoff­nung. Suli Pusch­ban rockt mit ihrer Kapel­le der guten Hoff­nung“ die Büh­ne – laut, klar und vol­ler Ener­gie. Ihre Songs gehen direkt ins Ohr und ins Herz und sor­gen für ein gutes Bauchgefühl.

16:00–17:00
Do. 21.05Öffent­li­che Füh­rung durch Max Pechstein“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­ved“)

18:00–19:00
Do. 21.05Max Pech­stein: Film­abend und Gespräch

Das Lentos prä­sen­tiert im Audi­to­ri­um den Film Max Pech­stein – Geschich­te eines Malers, 2019 (Wil­fried Hau­ke, Dau­er: 84 Min.) und lädt anschlie­ßend zu einem Gespräch mit der Aus­stel­lungs­ku­ra­to­rin Bri­git­te Reut­ner-Doneus. Der Film zeich­net den Lebens­weg von Max Pech­stein nach – von sei­nen Anfän­gen bis zu sei­nem Auf­stieg als bedeu­ten­der Ver­tre­ter des Expres­sio­nis­mus. Kos­ten: Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt), Anmel­dung erbe­ten unter +43 732 7070 3614 oder online

18:00–20:00
Alle Veranstaltungen sehen

Video

#SneakPeek: Jean Egger

Saal­heft

Zur Aus­stel­lung gibt es ein aus­führ­li­ches Saalheft.


Hier zum Download

Zur Aus­stel­lung ist ein reich bebil­der­ter Kata­log mit Text­bei­trä­gen von Mat­thi­as Boeckl, Cor­ne­lia Cabuk, Bri­git­te Reut­ner-Doneus, Hem­ma Schmutz und Chris­ti­ne Wetz­lin­ger-Grund­nig im Ver­lag Johan­nes Heyn erschienen.

242 Sei­ten, deutsch

€ 34zum Shop

Schu­le, Hort & Kindergarten

Alle unse­re Ange­bo­te sind gesprächs­ori­en­tiert und beinhal­ten krea­ti­ve Momen­te. Wir nähern uns der Kunst mit­tels künst­le­ri­scher Hal­tun­gen und kunst­ba­sier­ter Pro­zes­se. Dabei gehen wir expli­zit von den jewei­li­gen Inter­es­sen, Fra­gen und Vor­aus­set­zun­gen der Kin­der und Jugend­li­chen sowie den indi­vi­du­el­len Zie­len Ihrer Bil­dungs­ein­rich­tung aus. Ger­ne stim­men wir unser Ange­bot auf Ihre Unter­richts­schwer­punk­te und Ihre Bedürf­nis­se ab.


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For­schungs­werk­statt: Expres­si­ve Malerei

In die­sem Schul­pro­gramm erfor­schen und erpro­ben wir expres­si­ve gegen­ständ­li­che Mal­wei­sen in der Aus­stel­lung zu Jean Egger, von der Farb­wir­kung bis zum Pinselstrich. 


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