Zum Hauptinhalt springen

Touch Natu­re

bis
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025
  • Ausstellungsansicht, Touch Nature, 2025

Die mul­ti­me­dia­le Aus­stel­lung Touch Natu­re prä­sen­tiert inter­na­tio­na­le Kunst­schaf­fen­de, die Stel­lung bezie­hen zu den ver­hee­ren­den poli­ti­schen, öko­no­mi­schen, öko­lo­gi­schen und huma­ni­tä­ren Aus­wir­kun­gen des Anthro­po­zäns. Dabei wird deut­lich, dass Künstler*innen nicht nur Miss­stän­de doku­men­tie­ren und Wider­stand for­mu­lie­ren, son­dern auch Uto­pien entwerfen. 


Die wirt­schaft­li­che Nutz­bar­ma­chung von Land­schaf­ten, die zuneh­men­de Boden­ver­sie­ge­lung und die welt­wei­ten Aus­wir­kun­gen gegen­wär­ti­gen Kon­sum­ver­hal­tens wer­den eben­so the­ma­ti­siert wie die Kapi­ta­li­sie­rung des Abfalls. In teils inter­dis­zi­pli­nä­rer Zusam­men­ar­beit ent­ste­hen künst­le­ri­sche Pro­jek­te, die sich mit der Welt­ernäh­rung, Ver­brei­tung von Seu­chen und den Fol­gen des Kolo­nia­lis­mus beschäf­ti­gen. Dar­über hin­aus regt die Aus­ein­an­der­set­zung zu einem Per­spek­tiv­wech­sel an. Sie ent­wi­ckelt hoff­nungs­vol­le Visio­nen für eine neue Bezie­hung des Men­schen zur Natur, für einen acht­sa­men, respekt­vol­len Umgang mit unse­rer Umwelt. 


Die Aus­stel­lung basiert auf der gleich­na­mi­gen Aus­stel­lungs­rei­he, die von 2021 bis 2024 in ins­ge­samt 12 öster­rei­chi­schen Kul­tur­fo­ren in Euro­pa und den USA gezeigt wur­de und in der öster­rei­chi­sche Kunst­schaf­fen­de mit Künstler*innen des jewei­li­gen Gast­lan­des in einen krea­ti­ven Dia­log tra­ten. Die Schau im Lentos fasst die­se Aus­stel­lungs­rei­he zusam­men, ergänzt sie um bedeu­ten­de, inter­na­tio­na­le Posi­tio­nen und prä­sen­tiert mit rund 100 Künstler*innen einen mul­ti­na­tio­na­len Über­blick zur aktu­el­len, künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit Kli­ma­kri­se und Umwelt­zer­stö­rung. Sie steht im Geis­te von Alex­an­der von Hum­boldt, Pio­nier des öko­lo­gi­schen Den­kens, der Kli­ma­to­lo­gie und Ozea­no­gra­phie, der 1810 an Johann Wolf­gang von Goe­the schrieb: Die Natur muss gefühlt werden.“

Kura­to­rin und Aus­stel­lungs­kon­zept: Sabi­ne Fellner

Pro­jekt­as­sis­tenz: Lau­renz Fellner

Aus­stel­lungs­ge­stal­tung: wienerhalle

Künstler*innen

Wer­ke von Uli Aigner, Iris Andra­schek, Peter Bar­toš, Matei Beje­na­ru, Juli­us von Bis­marck, Van­ja Bučan, Flor­iama Can­dea, Lau­ra Codruța Cer­nea, Adria­na Chiru­ta, Sev­da Chkou­to­va, Lari­sa Crun­țea­nu, Mark Dion, Vero­ni­ka Dirn­ho­fer, Ines Dou­jak, Anna Dumitriu/​Alex May, Lati­fah Ech­akhch, Chris­ti­an Eisen­ber­ger, Tita­nil­la Eisen­hart, Micha­el End­li­cher, İnci Evi­ner, Tho­mas Feu­er­stein, Andrea Fran­co­li­no, Doro­thee Frank/​Ben Fodor, Bir­git Gra­schopf, Nico­la Hackl-Has­­lin­­ger, Maxi­mi­li­an Hai­da­cher, Jit­ka Hanzlo­vá, Peter Hau­en­schild, Beá­ta Hech­tová, Edgar Honet­schlä­ger, Anaïs Horn, Alfred Hrusch­ka, Bar­ba­ra Anna Husar/​Elmar Bertsch, Göz­de İlk­in, Nona Ines­cu, Fatoş İrw­en, Tobi­as Izsó, Maren Jeleff/​Klaus Pich­ler, Sabi­ne Jeli­nek, Anna Jer­mo­lae­wa, Anne Duk Hee Jor­dan, Johan­na Kan­dl, Eginhartz Kan­ter, Anton Keh­rer, Kit­ty Kino, Auro­ra Kirá­ly, Alex­an­dra Kon­tri­ner, Nina Koželj, David Kran­zel­bin­der, Ele­na Kris­to­for, Hans Kupel­wie­ser, Anto­nio Kut­leša, Chris­tia­ne Löhr, Lin­da Luse, Haru­ko Mae­da, Péter Mátyá­si, Clau­dia März­en­dor­fer, Katha­ri­na Meis­ter, Fer­di­nand Melich­ar, Kari­na Mend­recz­ky, Syl­vie de Meur­vil­le, Ana Maria Micu, Clai­re Mor­gan, Alo­is Mos­ba­cher, Yvonne Oswald, Moni­ka Pich­ler, Mar­got Pilz, PRINZ­pod, Lui­sa Rab­bia, Julia Reich­mayr, Oli­ver Ress­ler, Hubert Roi­th­ner, Gre­gor Sai­ler, Eli­sa­beth von Sam­sonow, Davor San­vin­cen­ti, Judith Saup­per, Hans Scha­bus, Schei­be & Günt­zel, Ramo­na Schne­ken­bur­ger, Gabrie­le Schö­ne, Mar­tin Schrampf, Clau­dia Schu­mann, Marie­lis Sey­ler, Mili­ca Simo­no­vić, Rebec­ca Smith, Paul Spen­dier, Oana Stanciu, Tho­mas Stimm, Mir­cea Suciu, Maria Sza­kats, Adri­enn Újhá­zi, Hana Usui, Dan Vezen­tan, Judith Wag­ner, Man­fred Wakol­bin­ger, Vio­let­ta Wakol­bin­ger, Bet­sy Weis, Nives Widau­er, Eva Yur­ko­vá, Lau­rent Ziegler/​Georg Blaschke

Die aller­schöns­ten Frau­en sind die Frau­en der Revolution

Das Lentos und Künst­le­rin Ines Dou­jak luden gemein­sam mit dem Frau­en­bü­ro der Stadt Linz, der Kunst­uni­ver­si­tät Linz (Abtei­lung Künst­le­ri­sche Pra­xis, Insti­tut Kunst und Bil­dung) und dem Ver­ein das kol­lek­tiv zu einer künst­le­ri­schen Para­de durch die Lin­zer Innen­stadt ein. Gemein­sam wur­den Landverteidiger*innen aus allen Tei­len der Welt gefei­ert, die für eine gemein­sa­me Zukunft unse­res Pla­ne­ten kämp­fen.

Mehr zum Projekt

Res­sour­cen­scho­nung und öko­lo­gi­sche Verantwortung

Die Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur der Schau Touch Natu­re“ wird nicht ent­sorgt, son­dern wei­ter­ver­wen­det. Geplant ist eine Nach­nut­zung durch die TU Wien, die Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Wien sowie durch Künstler*innen. Damit setzt das Lentos ein bewuss­tes Zei­chen für Res­sour­cen­scho­nung und öko­lo­gi­sche Ver­ant­wor­tung – ganz im Sin­ne eines Trä­gers des Öster­rei­chi­schen Umwelt­zei­chens für Museen.


Mehr zur Nach­hal­tig­keit im Lentos

Zur Aus­stel­lung erscheint ein Kata­log im Ver­lag der Buch­hand­lung Walt­her und Franz König mit Text­bei­trä­gen in deut­scher und eng­li­scher Spra­che von Sabi­ne Fell­ner, Josef Berg­hold, Franz­obel, Eva Horn, Chris­ti­an Thun-Hohen­stein und Hem­ma Schmutz.

128 Sei­ten

deutsch/​englisch

€ 29zum Shop
In Kooperation und mit Unterstützung von
Mit Unterstützung der Ausstellungsarchitektur von
Mit Unterstützung von

Newsletter

Premium Corporate Partner
Corporate Partner
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Museen
Museen der Stadt Linz

Diese Website verwendet Cookies um das Nutzererlebnis zu verbessern. Mehr dazu