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Pres­se­kit: Sis­ters & Brothers
500 Jah­re Geschwis­ter in der Kunst
26.05. bis 17.09.2023

Wir alle sind in Familien aufgewachsen und auch wenn wir diese als Heranwachsende verlassen, bleiben wir meistens weiterhin mit unserer Ursprungsfamilie in Kontakt. Was wir in unserer Familie erleben, ob wir Einzelkinder sind oder Geschwister haben, hat Auswirkungen auf unser gesamtes Leben. Überraschenderweise wurde die längste und nicht selten intensivste Beziehung im Leben eines Menschen – die Geschwisterbeziehung – bislang wenig erforscht und noch nie als Ausstellung thematisiert.


Diese Schau dokumentiert das facettenreiche Thema der Geschwisterbeziehung in der bildenden Kunst erstmals umfassend mit rund 120 Werken. Aus kulturhistorischer Perspektive machen die gezeigten Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Objekte und Videos die Veränderung der Geschwisterdarstellungen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart anhand eines chronologischen Parcours anschaulich.


Ob Zwillinge, Geschwister, Stiefgeschwister oder Geschwister im Geiste, wer mit anderen aufwächst, ist konfliktfähig und übt sich meist früh in Fürsorge und Solidarität – kurz der oder die erwirbt sich wichtige Schlüsselqualifikationen für ein menschliches Miteinander.


Eine Ausstellung der Kunsthalle Tübingen in Kooperation mit dem Lentos Kunstmuseum Linz.

Bilder
August Macke, Zwei Schwestern, 1911
© Lehmbruck Museum, Duisburg
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Peter Sengl, Die beiden rothaarigen Geschwister, 1978
Lentos Kunstmuseum Linz
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Johann Baptist Reiter, Der Traubendieb, ca. 1860
Nordico Stadtmuseum Linz
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Texte

Infosheet: Sisters & Brothers (DE)

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