Pressekit: The World Without Us
Infolge der Aufklärung dehnten die Wissenschaften die tradierte westliche Vorstellung von Raum und Zeit ins schier Unendliche. Das Universum wurde älter, größer und kälter. Damit verbunden ist auch die Erfahrung einer Verunsicherung, nicht mehr im Mittelpunkt des Universums zu stehen, nicht mehr in einem Weltbild verankert zu sein, das der Geschichte ihren finalen Sinn abzuringen vermag. Die Bedrohung einer Apokalypse wurde abgelöst durch eine geologische Kontinuität von Katastrophen und Veränderungen.
Es dämmert das Bewusstsein einer unheimlichen, erhabenen Indifferenz gegenüber dem menschlichen Maß in einem Universum, das weder leer noch belebt, sondern untot ist.
Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die Bezug nehmen auf Begriffe wie „Deep Time“ – Zeiträume von Milliarden Jahren, in denen das menschliche Dasein kaum mehr als ein Augenblick ist – und „Cosmic Horror“, ein Gefühl zwischen Faszination und Schrecken angesichts für unsere Zeit- und Raumvorstellungen unfassbarer nichtmenschlicher Existenz.
Bilder

Foto: Luka Naujoks
Bildrecht Wien, 2026

Courtesy Martin Walde und Galerie Krinzinger Wien
Bildrecht, Wien 2026

Foto: Marjorie Brunet Plaza

Foto: Alex Kostromin
Courtesy of the artist and Nika Project Space


© Katharina Sieverding, Foto © Klaus Mettig; Bildrecht, Wien 2026

Courtesy evn sammlung
Foto: Lena Deinhardstein © Bildrecht, Wien 2026

© Bildrecht, Wien 2026
Texte
Factsheet D
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