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Franz Gertsch, Saintes Maries de la Mer III, 1972

Acryl auf Baum­wol­le, 260 x 370 cm

Samm­lung Lentos Kunst­mu­se­um Linz, Inv. Nr. G10012


Momen­te, wie sie die Kame­ra ein­ge­fan­gen hat, lie­gen dem Gemäl­de Sain­tes Maries de la Mer III” (1972) zugrun­de. Franz Gertsch befand sich auf einer Rei­se in die Camar­gue, um dem all­jähr­li­chen Fest der Sin­ti und Roma in Sain­tes-Maries-de-la-Mer bei­zu­woh­nen. Was er mit dem Foto­ap­pa­rat fest­hielt, ist alles ande­re als eine gefäl­li­ge Tou­ris­ten­at­trak­ti­on. Es sind jun­ge Mäd­chen, die sich zum Meer bewe­gen und dort mit­ein­an­der spie­len. Es sind stil­le, scheue Begeg­nun­gen.
Eines der Kin­der scheint die Augen im Rücken zu spü­ren und dreht sich fra­gend zum Künst­ler und zu uns, den Betrach­tern, um. 

Im Bild Sain­tes Maries de la Mer III” ver­gnü­gen sich die Mäd­chen, sich uns locker zuwen­dend, im seich­ten Was­ser der stei­ni­gen Mee­res­bucht. Bei die­sem Werk ver­wen­de­te der Künst­ler zum ers­ten Mal einen spe­zi­el­len Baum­woll­stoff und Acryl­far­be, wodurch sich der male­ri­sche Akt verlangsamte.

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