DECONSTRUCTING GIRLS*: Diskussionsveranstaltung mit Studierenden der Kunstuniversität Linz

Die Veranstaltung widmet sich den Diskursen über den Körper von Mädchen*, deren Disziplinierung sowie den stereotypen Rollenbildern und Projektionen, die in unserer Gesellschaft verankert sind. Dabei wird auch die Erziehung zur Angst vor patriarchaler, (trans)misogyner Gewalt thematisiert und in Bezug auf die Ausstellung der Mythos des „Mädchens“ dekonstruiert. Im Gegensatz zu solch einer „Pädagogik der Grausamkeit“ werden Auswege und Zugänge diskutiert, die das Leben von Mädchen* ermöglichen und Verbindungen ins Zentrum stellen.
Die Lehrveranstaltung, auf der die Diskussion basiert, beschäftigt sich mit Bildanalyse und ‑interpretation sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit Repräsentation, (Un)Sichtbarkeit und Konzepten wie Othering, Hypersichtbarkeit und Stereotypisierung. Dabei wird untersucht, wie dieses Wissen im Unterricht mit Schüler*innen genutzt werden kann.
In Kooperation mit Kunstuni Linz, Fachdidaktik – Vermittlung – Forschung, Petz Haselmayer
Veranstaltende: Nina Blaickner, Theresa Enzensberger, Helena Gruber, Johanna Leutgeb, Marlene Voraberger, Magdalena Weinbauer & Petz Haselmayer