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Albert Birkle, Straßenszene am Abend , 1924

Koh­le auf Papier, 57,5 x 45 cm, Stif­tung Dr. Hell­mut und Nor­li Czerny

Ein Abend im Ber­li­ner Stadt­park Tier­gar­ten: Das schumm­ri­ge Licht der Stra­ßen­lam­pen ent­lang des Land­wehr­ka­nals erhellt die Sze­ne­rie punk­tu­ell. Das Was­ser des Sei­ten­ka­nals der Spree nimmt die­se Refle­xe auf und wider­spie­gelt sie als glit­zern­de Ober­flä­che. Zwi­schen zwei mäch­ti­gen Park­bäu­men ragt eine ein­zel­ne Stra­ßen­la­ter­ne empor und wirft einen brei­ten Licht­ke­gel auf das Pflas­ter. Im Schein des elek­tri­schen Lichts fällt unser Blick auf die hel­le Gestalt einer jun­gen Frau. Eine Pas­san­tin in schwar­zem Man­tel und Hut, die sich uns als Rücken­fi­gur prä­sen­tiert, scheint in ihre Rich­tung zu schau­en. Etwas wei­ter vorn kreu­zen sich die Wege zwei­er dun­kel geklei­de­ter Her­ren. Bei­de sind tief in Gedan­ken ver­sun­ken und schei­nen ein­an­der nicht wahr­zu­neh­men. Im Bild­hin­ter­grund fla­nie­ren drei wei­te­re Frau­en. Eine Brü­cke spannt sich über den Land­wehr­ka­nal. Men­schen und Autos sind auf dem Brü­cken­bo­gen nur mehr sche­men­haft zu erken­nen. Dicht am lin­ken unte­ren Bild­rand erken­nen wir ein Paar. Die jun­ge Frau trägt eine Jacke mit Pelz­sto­la und eine modi­sche Kopf­be­de­ckung, ihr männ­li­cher Beglei­ter ist mit Man­tel und Hut aus­ge­stat­tet. Mit erns­ter Mie­ne bli­cken bei­de aus dem Bild her­aus, als ob sie den Betrach­ter wahr­neh­men könn­ten. Sind sie die bil­dim­ma­nen­ten Mode­ra­to­ren der Szene?


Mit der durch star­kes Beleuch­tungs­licht akzen­tu­ier­ten Frau­en­gestalt, die inmit­ten von Men­schen steht und doch von kaum jeman­dem beach­tet wird, ver­bin­det sich die Kern­aus­sa­ge des Bil­des: Anony­mi­tät und Ein­sam­keit – als Kehr­sei­te der Medail­le namens Großstadt.


Als Albert Birk­le die vor­lie­gen­de Koh­le­zeich­nung anfer­tig­te, war er 24 Jah­re alt. Er leb­te in Ber­lin und stu­dier­te an der dor­ti­gen Hoch­schu­le der Bil­den­den Küns­te. Mit Vor­lie­be las er Wer­ke von Charles Bau­de­lai­re und Fjo­dor M. Dos­to­jew­skij. Niko­laus Schaf­fer, Kunst­his­to­ri­ker und Kus­tos am Salz­burg Muse­um, sieht den roman­ti­schen Welt­schmerz und die Geis­tes­hal­tung der Deka­dence“1 als wich­ti­ges Movens zum künst­le­ri­schen Schaf­fen des jun­gen Birk­le. Als Künst­ler iden­ti­fi­ziert er sich mit den namen­lo­sen Geschöp­fen, die das Abseits bevöl­kern. Alte und Gebrech­li­che, Bett­ler und Blin­de ver­kör­pern ihm jene Ver­lo­ren­heit und Iso­liert­heit in der Men­ge, die sei­nem Lebens­ge­fühl ent­spricht.“2


Die Zeich­nung Stra­ßen­sze­ne am Abend könn­te als Vor­stu­die zu Birk­les Gemäl­de Tier­gar­ten­herbst 3(1924) ent­stan­den sein. Zeich­nung und Gemäl­de zei­gen je einen Park, der von einem Kanal durch­zo­gen ist und über den sich eine Brü­cke wölbt. Wäh­rend das mon­dä­ne Paar in Tier­gar­ten­herbst in einer Pfer­de­kut­sche sitzt, ist es in unse­rer Zeich­nung direkt dem Betrach­ter zuge­wandt. Als ein­zel­ne Figur sieht man im Gemäl­de einen alten hage­ren Mann mit lan­gem wei­ßem Bart und Stock, des­sen Gesichts­zü­ge nicht zu erken­nen sind. Schaf­fer sieht in ihm die unheil­schwan­ge­re Gestalt eines Alten, die so dünn ist wie es nur der Tod sein kann“4.


In unse­rer Zeich­nung über­nimmt jene jun­ge Frau, auf die das Spot­licht der nahen Stra­ßen­la­ter­ne fällt, die Funk­ti­on der per­so­ni­fi­zier­ten Ein­sam­keit. Auch in ihrem Fall hat der Künst­ler auf eine nähe­re Cha­rak­te­ri­sie­rung zuguns­ten einer all­ge­mei­ner gül­ti­gen Aus­sa­ge ver­zich­tet. Völ­lig bezie­hungs­los steht sie am Ufer des Land­wehr­ka­nals, ledig­lich von zwei Park­bäu­men flan­kiert. Sie ist eine Ein­zel­gän­ge­rin inmit­ten von Men­schen, wirkt ver­lo­ren im Dschun­gel der Großstadt.


Zu Birk­les gro­ßen Vor­bil­dern zäh­len Hono­ré Dau­mier, Käthe Koll­witz, Max Beck­mann und Carl Hofer. Dau­mier schil­dert die dop­pel­bö­di­ge Moral der unter dem Bür­ger­kö­nig Lou­is-Phil­ip­pe groß gewor­de­nen Pari­ser Bour­geoi­sie. Koll­witz wen­det sich sozia­len The­men zu. Sie stellt die Armut, die Krank­heit, das Schick­sal der vom Krieg Ver­sehr­ten und der Kriegs­müt­ter dar. Beck­mann und Hofer beleuch­ten in ihren gesell­schafts­kri­ti­schen Bil­dern die Deka­denz der­je­ni­gen, die im Lich­te ste­hen, ihre Mon­dä­ni­tät, ihre Ver­derbt­heit und ihren aus­schwei­fen­den Lebensstil.

Beck­mann und Hofer haben, wie auch Albert Birk­le, Wer­ke im Stil der Neu­en Sach­lich­keit geschaf­fen. Eines ihrer wich­ti­gen The­men war die Groß­stadt. Neben ihren berühm­ten Gemäl­den haben sie ein­drucks­vol­le gra­fi­sche Œuvres hin­ter­las­sen. Die Bedeu­tung der Gra­fik kann in Zusam­men­hang mit der Neu­en Sach­lich­keit nicht hoch genug bemes­sen wer­den. Der öster­rei­chi­sche Kunst­his­to­ri­ker Wie­land Schmied sieht die Gemäl­de der neu­sach­li­chen Künst­ler als Bil­der von Zeich­nun­gen“5. Er räumt der Zeich­nung den Stel­len­wert eines kon­sti­tu­ie­ren­den Bild­ele­ments“2 ein. Schmied zufol­ge ging alle Kraft von der Linie aus, die Far­be trat nur hel­fend hin­zu, unter­stüt­zend und unter­strei­chend“2. Die Linie sah Schmied als Waf­fe zu Angriff und Ver­tei­di­gung“2 und stellt die Gra­fik der Neu­en Sach­lich­keit in den Dienst eines kämp­fe­ri­schen, enga­gier­ten Huma­nis­mus“2. Schmied bet­tet die neu­sach­li­che Gra­fik ein in eine Tra­di­ti­on, in der wir auch Albrecht Dürer, Jörg Rat­geb und Hans Bal­dung Grien sehen dür­fen. Beob­ach­tung und Bekennt­nis, Notiz und Mit­tei­lung, Aper­çu und Ankla­ge – alles ließ sich mit den Mit­teln der Gra­phik wie­der­ge­ben, und alles das hat im Lau­fe der Jahr­hun­der­te durch sie Aus­druck gefun­den.“2


In Albert Birk­les Œuvre fin­den sich auch in den kom­men­den Jahr­zehn­ten immer wie­der gra­fi­sche Zyklen mit gesell­schafts­kri­ti­schem Inhalt, so zum Bei­spiel in den 1940er-Jah­ren, als er sich dem Los der Kriegs­op­fer wid­met. Ab den 1950er-Jah­ren wider­spie­gelt sich Birk­les huma­nis­ti­sche Welt­an­schau­ung in der Gestal­tung vie­ler Kir­chen­glas­fens­ter. Dass Birk­le Zeit sei­nes Lebens ein streit­ba­rer Geist, eine Kämp­fer­na­tur geblie­ben war, bele­gen die Wor­te sei­nes Freun­des, des deut­schen Schrift­stel­lers Egon Rieb­le: Nichts gegen Mond­näch­te oder som­mer­li­che Wäl­der; aber Dik­ti­on und Gestal­tung soll­ten auch sicht­bar machen, daß die Ster­ne sich auch ver­dun­keln kön­nen, wenn der Him­mel bran­dig und rot wird und die Men­schen in den Kel­lern zu stöh­nen begin­nen, und daß die Bäu­me im Regen von Napalm ihr Laub für immer ver­lie­ren. Hier ist die­ses Ande­re mit am Werk; zwi­schen den Fugen und Struk­tu­ren und hin­ter den Gesich­tern schim­mern die Schat­ten der Hin­fäl­lig­keit und des Schei­terns hin­durch. […] Mag Ruhe immer noch Bür­ger­pflicht‘ sein, hier ist einer am Werk, der zu ande­rem legi­ti­miert ist: hier wird Unru­he, blei­ben­de‘ Unru­he gestif­tet‘.“6

Neue Sach­lich­keit

von Gus­tav Hart­laub 1923 gepräg­ter Begriff für eine in Deutsch­land ent­wi­ckel­te Stil­rich­tung der 1920er-Jah­re. Cha­rak­te­ris­ti­sches Anlie­gen der Künst­ler der Neu­en Sach­lich­keit war eine objek­ti­ve und prä­zi­se Wie­der­ga­be der Rea­li­tät. Die Über­schär­fe und die star­ke Beto­nung der Gegen­ständ­lich­keit unter Aus­schal­tung von Licht und Schat­ten in vie­len Wer­ken lässt oft eine magi­sche Wir­kung ent­ste­hen (wes­halb man die Strö­mung auch als magi­schen Rea­lis­mus bezeich­net hat). Die hoch­flie­gen­den expres­sio­nis­ti­schen Idea­le, ihr Erlö­sungs­pa­thos und beson­ders der über­zo­ge­ne Ich-Kult der expres­sio­nis­ti­schen Künst­ler wichen einem pro­sai­schen, oft­mals zyni­schen Blick auf die Wirk­lich­keit, auf wirt­schaft­li­che Not und sozia­le Gegen­sät­ze, die in Deutsch­land nach dem Ende des Ers­ten Welt­kriegs herrsch­ten.7

Bio­gra­fie

1900:

gebo­ren am 21. April in Berlin-Charlottenburg

1918:

Sol­dat im Ers­ten Welt­krieg, anschlie­ßend Leh­re als Deko­ra­ti­ons­ma­ler im väter­li­chen Betrieb

1918 – 1924:

Stu­di­um an der Hoch­schu­le der Bil­den­den Küns­te in Ber­lin (bei Fer­di­nand Spie­gel und Paul Plo­nt­ke). Zeich­net eigen­wil­li­ge Cha­rak­ter­köp­fe, Groß­stadt­mo­ti­ve und Land­schaf­ten Süd­deutsch­lands, der Hei­mat sei­nes Vaters

1923:

ers­te selbst­stän­di­ge Wand­ma­le­rei­en in der Kir­che von Wes­sin­gen (Würt­tem­berg)

ab 1923:

jüngs­tes Mit­glied der Ber­li­ner Sezession

1924:

Auf­nah­me in die Preu­ßi­sche Aka­de­mie der Küns­te, eben­falls als jüngs­tes Mit­glied. Hei­rat mit der Kauf­manns­toch­ter Eli­sa­beth Saros­ta, Absol­ven­tin der Kunst­ge­wer­be­schu­le in Hannover

1924 – 1927:

Besuch der Meis­ter­schu­le bei Arthur von Kampf

1927:

ers­te Ein­zel­aus­stel­lung in der Gale­rie Hin­rich­sen, Berlin

1927 – 1928:

ver­bringt den Win­ter im ober­schle­si­schen Berg­bau- und Indus­trie­re­vier. Eine Rei­he düs­te­rer Gemäl­de und Zeich­nun­gen entstehen

1928:

führt Wand­ma­le­rei­en in Geis­lin­gen bei Balin­gen (Würt­tem­berg) aus

1931 – 1933:

ers­tes Glas­fens­ter in Her­ren­berg (Würt­tem­berg)

1932:

Über­sied­lung nach Salzburg

1936:

Ver­tre­ter Deutsch­lands auf der Bien­na­le in Venedig

ab 1937:

Beschlag­nah­me von Bil­dern aus dem Haus der Deut­schen Kunst, Mün­chen; mit drei Zeich­nun­gen in der Salz­bur­ger Aus­stel­lung Ent­ar­te­te Kunst verfemt

ab 1938:

erschwer­te Arbeitsbedingungen

1941 – 1943:

als Kriegs­be­richt­erstat­ter in Frank­reich, anschlie­ßend Fres­ko­auf­trag für die Kaser­ne Gla­sen­bach bei Salzburg

1944:

Aus­stel­lung in der Salz­bur­ger Landesgalerie

1945:

Beginn der Arbeit am gegen den Krieg gerich­te­ten Zyklus von Zeich­nun­gen De pro­fun­dis (Psalm­wort, übers.: Aus der Tiefe)

1946:

wird öster­rei­chi­scher Staats­bür­ger. Im Zuge des Wie­der­auf­baus nach Kriegs­en­de meh­re­re Auf­trä­ge zur Gestal­tung von Kir­chen­glas­fens­tern (Stadt­pfarr­kir­che Graz, Christ­kö­nigs­kir­che Wet­zels­dorf, Göllsdorf/​Württemberg, Knit­tel­feld, Wilfingen/​Württemberg, Amstet­ten, Dorn­birn, Lungötz/​Salzburg und Konstanz)

1947 – 1948:

Blei­glas­fens­ter für die Bla­si­us­kir­che in Salzburg

1948:

Blei­glas­fens­ter für die Kir­che Nie­dern­dorf in Tirol

1950:

Glas­fens­ter für die evan­ge­li­sche Chris­tus­kir­che in Salz­burg und für die Stadt­pfarr­kir­che zum Hei­li­gen Blut in Graz

1958 – 1960:

Schöp­fungs­fens­ter für die Christ­kö­nigs­kir­che in Graz-Wetzelsdorf

1958:

Ver­lei­hung des Professorentitels

1960er- und 1970er-Jahre:

Stu­di­en­rei­sen nach Nor­we­gen, Grie­chen­land und Italien

1961:

umfas­sen­de Aus­stel­lung mit Ori­gi­nal­glas­fens­tern im Muse­um für ange­wand­te Kunst Wien und im Künst­ler­haus Graz

1968 – 1978:

fünf gro­ße Glas­fens­ter für die Natio­nal Cathe­dral in Washing­ton D. C.

1980:

Glas­fens­ter für die Schot­ten­ka­pel­le in Kon­stanz. Retro­spek­ti­ve Ölbil­der und Pas­tel­le im Muse­ums­pa­vil­lon Salzburg

1986:

gestor­ben am 29. Jän­ner in Salzburg

Pro­ve­ni­enz

Die Gra­fik ging im Jahr 1982 als Schen­kung des Gra­zer Notars Dr. Hell­mut Czer­ny in den Samm­lungs­be­stand ein.

Ver­wen­de­te Literatur

Albert Birk­le. Glas­bil­der und kri­ti­sche Zeich­nun­gen, tech­ni­sche Ein­füh­rung: Lud­wig Derix, künst­le­ri­sche Ein­füh­rung: Egon Rieb­le, Hei­del­berg 1970.

Niko­laus Schaf­fer, Albert Birk­le, hg. v. Salz­bur­ger Muse­um Caro­li­no Augus­te­um, mit einem Bei­trag von Nor­bert Mayr, Kata­log zur Son­der­aus­stel­lung im Salz­bur­ger Muse­um Caro­li­no Augus­te­um, Muse­um Expres­si­ver Rea­lis­mus Schloss Kiß­legg, Domi­ni­ka­ner­mu­se­um Rott­weil, Salz­burg 2001.

Jür­gen Schil­ling, Jana Mar­ko (Hg.), Sach­lich­keit. Ein Bei­trag zur Kunst zwi­schen den Welt­krie­gen, Aus­stel­lungs­ka­ta­log, Kunst­ver­ein Wolfs­burg, Wolfs­burg 1993.

  1. Nikolaus Schaffer, Albert Birkle, hg. v. Salzburger Museum Carolino Augusteum, mit einem Beitrag von Norbert Mayr, Katalog zur Sonderausstellung im Salzburger Museum Carolino Augusteum, Museum Expressiver Realismus Schloss Kißlegg, Dominikanermuseum Rottweil, Salzburg 2001, S. 21.
  2. ebd.
  3. Das Gemälde Tiergartenherbst befindet sich im Salzburg Museum, ehem. Museum Carolino Augusteum, Inv.-Nr. 79/77. Vgl. dazu: Schaffer 2001, S. 55 und S. 142.
  4. Schaffer 2001, S. 25.
  5. Wieland Schmied, „Zwischen Pittura Metafisica und Expressionismus. Zur Zeichnung der Neuen Sachlichkeit“, in: Jürgen Schilling, Jana Marko (Hg.), Sachlichkeit. Ein Beitrag zur Kunst zwischen den Weltkriegen, Ausstellungskatalog, Kunstverein Wolfsburg, Wolfsburg 1993, S. 13–17, hier S. 15.
  6. Egon Rieble, „Künstlerische Einführung“, in: Albert Birkle. Glasbilder und kritische Zeichnungen, Heidelberg 1970, o. S.
  7. Der Brockhaus. Kunst, 2., völlig neu bearb. Aufl., hg. v. d. Lexikonredaktion des Verlags F. A. Brockhaus, Mannheim, Leipzig 2001, S. 813ff.

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