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Birgit Jürgenssen, Nur Mut , 1975 bzw. 4.2.1976

Farb­stif­te auf Papier, 61×43cm

Wenn Bir­git Jür­gens­sen hoch­ha­ckig die engen Gas­sen der Wie­ner Innen­stadt durch­quer­te, fühl­te man sich zu ihr hin­ge­zo­gen, bevor man sie noch wirk­lich wahr­neh­men konn­te. Ihren Auf­trit­ten bei künst­le­ri­schen Ereig­nis­sen in die­ser Stadt oder in fer­nen Metro­po­len ver­lieh sie ihren Stil über­zeu­gen­der Kunst­sin­nig­keit.“ 1

Als 8‑jähriges Kind fir­mier­te Bir­git Jür­gens­sen ihre Zeich­nun­gen mit BICAS­SO“. In ihren spä­te­ren künst­le­ri­schen Arbei­ten nahm sich die Wie­ne­rin häu­fig selbst zum Modell. In der Künst­le­rin­nen­grup­pe DIE DAMEN, deren Mit­glied Jür­gens­sen neben Ona B., Eve­ly­ne Ege­rer und Inge­borg Stro­bl in den 1990er-Jah­ren war, stell­te sie Foto­gra­fien nach und nahm Rol­len ein, die in den Aus­gangs­bil­dern Män­nern vor­be­hal­ten waren.


Die Zeich­nung Nur Mut zeigt eine weib­li­che Rücken­fi­gur, die in einer wüs­ten­ähn­li­chen Land­schaft mit ange­win­kel­ten Bei­nen auf dem Boden sitzt. Das hell­blaue Kopf­tuch und wei­te, umfäng­li­che Klei­der ver­hül­len ihren Kör­per. Auf einem Wim­pel vor ihr prangt in flam­men­för­mi­gen Let­tern die Paro­le NUR MUT“. Die­ses Mot­to nimmt auf die völ­li­ge Ver­hül­lung der Per­son Bezug. Jür­gens­sen bezeich­net es als sur­rea­le Pra­xis, durch Ver­schlei­ern sicht­bar zu machen“ 2. Um sich ganz in den Dienst einer bestimm­ten Sache stel­len zu kön­nen und nicht durch indi­vi­du­el­le Details vom The­ma abzu­len­ken, kann eine Anony­mi­sie­rung eben­falls hilf­reich sein.

Die Zeich­nung trägt den Unter­ti­tel Auf einer Rei­se braucht man Mut. Die Künst­le­rin füg­te neben der Jah­res­an­ga­be 1975 noch eine spä­te­re, sehr prä­zi­se Datie­rung hin­zu. Die­se zwei­te Datie­rung weist auf eine viel­leicht anlass­be­zo­ge­ne Über­ar­bei­tung der Zeich­nung hin.

Die abge­leg­te gro­ße hell­blaue Stoff­ta­sche lässt sich als Rei­se­ta­sche iden­ti­fi­zie­ren. Mut wird die Frau brau­chen, denn wenn sie in die Fer­ne blickt, erkennt sie einen tie­fen Abgrund. Ein mäch­ti­ger Schlag­schat­ten hat sich außer­dem über die Figur gelegt. Akti­vi­tät ist gefragt, um aus die­ser visu­el­len Ver­ein­nah­mung her­aus­zu­stei­gen und mit dem Hin­der­nis vor ihr in Kon­fron­ta­ti­on zu treten.


In ihrer Diplom­ar­beit mit dem Titel zip­feln ent­wi­ckelt Jür­gens­sen eine per­sön­li­che Bild­spra­che […] geprägt von einer Ungreif­bar­keit, einer per­fek­ten Balan­ce zwi­schen Aus­spre­chen und Ver­schwei­gen“ 3. Die Serie von Zeich­nun­gen kün­det von einer laten­ten Auf­leh­nung gegen die gesell­schaft­li­che Ungleich­stel­lung von Mann und Frau, der die 22-Jäh­ri­ge mit Witz und Iro­nie Aus­druck ver­leiht. Die Künst­le­rin nimmt noch kei­ne intel­lek­tu­ell abge­si­cher­te, femi­nis­ti­sche Hal­tung“4 ein, viel­mehr fällt bereits in jun­gen Jah­ren ihre seis­mo­gra­fi­sche Sen­si­bi­li­tät“4 auf.


Die 1970er-Jah­re sind eine Zeit des Umbruchs gesell­schaft­li­cher Nor­men. Die Geschich­te der weib­li­chen Eman­zi­pa­ti­on wird auch in Öster­reich in die­sem Jahr­zehnt stark vor­an­ge­trie­ben. Das Jahr 1975, in dem unser Blattent­stand, ist ent­schei­dend für die Femi­nis­mus­de­bat­te in Öster­reich. Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Jah­res der Frau wer­den öster­rei­chi­sche Künst­le­rIn­nen zu einer Aus­stel­lung im Wie­ner Völ­ker­kun­de­mu­se­um ein­ge­la­den. Die Jury die­ser Prä­sen­ta­ti­on setzt sich aller­dings aus­schließ­lich aus Män­nern zusam­men. Da der Pro­test der Frau­en igno­riert wird, sagen 46 von ihnen ihre Mit­wir­kung ab, dar­un­ter auch Bir­git Jür­gens­sen. Die enga­gier­te Künst­le­rin nimmt an der im glei­chen Jahr statt­fin­den­den Aus­stel­lung MAGNA – Femi­nis­mus: Kunst und Krea­ti­vi­tät teil, die von VALIE EXPORT kura­tiert wird. Jür­gens­sen spä­ter dazu: Es gab damals eini­ge nam­haf­te männ­li­che Kol­le­gen, die die Kunst­sze­ne in Wien domi­nier­ten und der Mei­nung waren, dass Frau­en nicht zeich­nen oder malen kön­nen. Das hat mich her­aus­ge­for­dert, die­se Vor­stel­lun­gen zu unter­lau­fen, sie zu illus­trie­ren und dar­zu­stel­len, als was man mich gese­hen hat. Es war der Ver­such, den Blick, der von außen auf mich ein­drang, ernst zu neh­men.“5

Jür­gens­sen zeigt in der Aus­stel­lung neben dem Objekt und den Foto­gra­fien der Serie Haus­frau­en-Küchen­schür­ze auch Haus­frau­en­zeich­nun­gen,die mit Boden schrub­ben oder Bügeln beti­telt waren. Das The­ma der Haus­frau­en­ar­beit wird im Kunst­ka­len­der der DAMEN im Jahr 1991 wie­der auf­ge­nom­men. Die Haus­frau­en­zeich­nun­gen stell­ten einer­seits die eige­nen Emp­fin­dun­gen dar, aber auch die Situa­ti­on, so wie sie von außen betrach­tet wur­de. Ich habe kei­ne Lösun­gen für das all­täg­li­che Pro­blem ange­bo­ten, son­dern einen Zustand wie­der­ge­ge­ben.“6


In Nur Mut gibt Jür­gens­sen eben­falls einen Zustand wie­der, näm­lich die Pas­si­vi­tät, in der gan­ze Genera­tio­nen von Frau­en fest­steck­ten. Die Zeich­nung wäre wie geschaf­fen gewe­sen für eine Aus­stel­lung im Völ­ker­kun­de­mu­se­um in Wien: eine sub­ti­le Kampf­an­sa­ge, die auch die Män­ner durch­aus ver­stan­den hät­ten, wie der Künst­ler­kol­le­ge Peter Wei­bel bestä­tigt: In ihren Zeich­nun­gen erschei­nen die Kör­per der Frau­en, Müt­ter und Töch­ter als unfa­mi­liä­re Kör­per, als Fremd­kör­per und denun­zie­ren damit die Fremd­be­stim­mung der Frau durch die männ­li­che Kolo­ni­sa­ti­on des weib­li­chen Kör­pers, auch in sei­nen sozia­len Funk­tio­nen. […] Ihre visu­el­le Kri­tik an kul­tu­rel­len Ste­reo­ty­pen, an der Eth­ni­fi­zie­rung und Kolo­nia­li­sie­rung der Frau in der kapi­ta­lis­ti­schen Kul­tur ist (femi­nis­ti­sche) Kunst höchs­ten Ran­ges.“7


In der Zeich­nung Nur Mut schickt Jür­gens­sen eine Frau sprich­wört­lich in die Wüs­te. Sie muss es allein schaf­fen, aus dem Schat­ten männ­li­cher Ver­ein­nah­mung her­aus­zu­tre­ten. Die­se bild­haf­te Aus­drucks­wei­se kann als ein Stil­mit­tel der Abgren­zung von Kunst und Leben gese­hen wer­den. Dazu bemerkt die Künst­le­rin kurz vor ihrem Tod: „… die Distanz, die in mei­ner Arbeit wirk­sam wird, hat damit zu tun, dass ich stark in Rol­len­kli­schees auf­ge­wach­sen bin und nicht genau wuss­te, wie ich damit umge­hen soll­te. Ich war in einem Zwie­spalt, wie­weit ich in mei­ner künst­le­ri­schen Aus­drucks­wei­se gehen konn­te. So habe ich ein­fach mei­ne All­tags­si­tua­tio­nen zeich­ne­risch oder foto­gra­fisch dar­ge­stellt. Eine Per­for­mance erschien mir zu direkt, ich war ein­fach auch zu scheu, um öffent­lich auf­zu­tre­ten.“8


Befragt zu ihrer Mei­nung über VALIE EXPORTs öffent­li­che Kunst­auf­trit­te ant­wor­tet Jür­gens­sen: Ich habe ihren Mut bewun­dert und die Art, wie sie Pro­ble­ma­ti­ken in Aktio­nen umge­setzt hat. Das Tapp-und Tast­ki­no‘ war geni­al und auch die Akti­on, bei der sie Peter Wei­bel als Hund Gas­si geführt hat. Ich habe mich aber stär­ker im Ver­hält­nis etwa zu Meret Oppen­heim oder Loui­se Bour­geois gese­hen, die poe­ti­scher waren, weni­ger direkt und sub­ver­si­ver.“9

Bir­git Jür­gens­sen wähl­te eine meta­pho­ri­sche, aber nicht weni­ger radi­ka­le Aus­drucks­wei­se, um ihre Bot­schaf­ten zu über­mit­teln. Sie ließ den Betrachter/​die Betrach­te­rin nicht ganz so nahe an sich her­an. Jür­gens­sen agier­te inner­halb eines ästhe­tisch abge­si­cher­ten Kanons, der ihr einen gewis­sen Schutz bot. Ihre Wer­ke wahr­ten die gesell­schaft­li­chen Kon­ven­tio­nen in for­ma­ler Hin­sicht viel­leicht mehr, als das bei ihren Kol­le­gIn­nen der Fall war, Jür­gens­sen ver­stand es den­noch, ziel­si­cher des Pudels Kern zu treffen.

Pro­ve­ni­enz

Die Gra­fik kam nach einer Aus­stel­lung der Mobil Oil Aus­tria AG als Schen­kung der Mobil Oil Aus­tria AG im Jahr 1979 in den Besitz der Neu­en Gale­rie der Stadt Linz.

Bio­gra­fie

1949:

Bir­git Jür­gens­sen wird am 10.4. in eine Wie­ner Arzt­fa­mi­lie geboren

1957:

Als acht­jäh­ri­ges Mäd­chen zeich­net sie Bil­der von Pablo Picas­so und signiert sie mit BICAS­SO Jürgenssen“

1963:

Mit 14 Jah­ren foto­gra­fiert Jür­gens­sen Gegen­stän­de, die sie selbst her­ge­stellt hatte

1964:

Prix de Fran­çais vom Insti­tut Fran­çais de Vien­ne für das Jahr 1963/64

1967:

Wäh­rend ihrer Zeit in Frank­reich lernt Jür­gens­sen die fran­zö­si­sche Lite­ra­tur ken­nen. In der Fol­ge setzt sie sich mit der Psy­cho­ana­ly­se, der Phi­lo­so­phie des Struk­tu­ra­lis­mus, der Eth­no­lo­gie von Clau­de Lévi-Strauss und den gesell­schafts­kri­ti­schen Dis­kur­sen ihrer Genera­ti­on auseinander

1967 – 1971:

Stu­di­um an der Hoch­schu­le für ange­wand­te Kunst in Wien in der Gra­fik­klas­se von Franz Herberth

1971:

För­de­rungs­preis des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und For­schung und den Wolf­gang-Hut­ter-Preis für die Diplom­ar­beit zip­feln

1972:

Hei­rat mit dem Bild­hau­er Bernd Hans Klinger

1973:

Bir­git Jür­gens­sen beginnt, auto­di­dak­tisch künst­le­risch schwarz-weiß zu fotografieren

1975:

Teil­nah­me an der Aus­stel­lung MAGNA – Femi­nis­mus: Kunst und Kreativität

1978:

Ein­zel­aus­stel­lung Linea­turen in der Gra­fi­schen Samm­lung der Albertina

1979:

Bekannt­schaft mit Hubert Win­ter, dem Jür­gens­sen als Lebens­ge­fähr­tin bis zu ihrem Tode ver­bun­den bleibt

1980:

Beginn als Lehr­be­auf­trag­te der Meis­ter­klas­se Maria Lass­nig an der Hoch­schu­le für ange­wand­te Kunst Wien

1982:

Leh­re an der Wie­ner Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te in der Meis­ter­klas­se Arnulf Rai­ner. Jür­gens­sen unter­rich­tet über 20 Jah­re an der Aka­de­mie im Fach Foto­gra­fie, des­sen Grün­dung sie selbst initi­iert hatte

1988:

Grün­dung der Künst­le­rin­nen­grup­pe DIE DAMEN mit Bir­git Jür­gens­sen, Ona B., Eve­ly­ne Ege­rer und Inge­borg Stro­bl, ab 1993 mit Law­rence Wei­ner statt Inge­borg Stro­bl. Gemein­sa­me Per­for­man­ces bis 1995

1994:

Kura­tiert die Aus­stel­lung Wenn die Kin­der sind im Dun­keln, … in der Wie­ner Seces­si­on. Preis der Stadt Wien für bil­den­de Kunst

1996:

Künst­ler­buch I Met a Stran­ger gemein­sam mit Law­rence Weiner

2003:

gestor­ben am 25.9.

2014:

In Flo­rids­dorf (Wien, 21. Bezirk) wird der Jür­gens­sen­weg nach der Künst­le­rin benannt

Ein­zel­aus­stel­lun­gen (Aus­wahl)

1972:

Forum Stadt­park, Graz (mit Inge­borg Strobl)

1974:

Bir­git Jür­gens­sen. Zeich­nun­gen und Objek­te 1971 – 1973, Gale­rie Schot­ten­ring, Wien

1978:

Linea­turen, Gra­fi­sche Samm­lung, Alber­ti­na, Wien

1980:

Der Unter­gang des Römi­schen Rei­ches, Gale­rie Hofstöckl, Linz

1981:

10 Tage – 100 Fotos, Gale­rie Hubert Win­ter, Wien

1987:

Sehen, was ist – Living Room, Pri­va­te Room, Gale­rie Hubert Win­ter, Wien

1990:

Gale­rie Para­dig­ma, Linz

1996:

I Met a Stran­ger – Instal­la­ti­on zur Prä­sen­ta­ti­on des Künst­ler­bu­ches B. Jür­gens­sen / L. Wei­ner, Seces­si­on, Wien

1997:

Soo­ner or Later, TZ-Art Gal­le­ry, New York

1998:

Frü­her oder spä­ter, Lan­des­ga­le­rie Linz

1999:

Form­los, Gale­rie Hubert Win­ter, Wien

2001:

ich weiß nicht, Gale­rie Hubert Win­ter, Wien

2003:

The Mind is a Mus­cle, Gale­rie Mat­thi­as Kampl, München

2004:

Schuh­werk, Muse­um für ange­wand­te Kunst (MAK), Wien

2006:

Bir­git Jür­gens­sen. Fotos, Rayo­gram­me, Pola­roids und Solar­gra­fi­ken aus den 1970er Jah­ren, Gale­rie Hubert Win­ter, Wien

2010:

Retro­spek­ti­ve, Bank Aus­tria Kunst­fo­rum, Wien
Kör­per­pro­jek­tio­nen aus den 1980er Jah­ren, Gale­rie Hubert Win­ter, Wien

2011:

Bir­git Jür­gens­sen, Gemal­te Foto­gra­fie, Gale­rie Hubert Win­ter, Wien

Lite­ra­tur (Aus­wahl)

Bir­git Jür­gens­sen. Zeich­nun­gen und Objek­te 1971 – 1973, Aus­stel­lungs­ka­ta­log, Gale­rie Schot­ten­ring, Wien, Wien 1974.

Wenn die Kin­der sind im Dun­keln, …, Aus­stel­lungs­ka­ta­log, Wie­ner Seces­si­on, Wien 1994. 

Bir­git Jür­gens­sen, Law­rence Wei­ner, I Met a Stran­ger, Wien – Bozen 1996. 

Bir­git Jür­gens­sen. Frü­her oder spä­ter, Aus­stel­lungs­ka­ta­log, OÖ. Lan­des­ga­le­rie, Wei­tra 1998.

Rai­ner Metz­ger, Bir­git Jür­gens­sen. Wie erfährt man sich im Ande­ren, das Ande­re in sich?‘“, in: Kunst­fo­rum, Bd. 164, März – Mai 2003, S. 235 – 247.

Peter Noever (Hg.), Bir­git Jür­gens­sen. Schuh­werk. Sub­ver­si­ve Aspects of Femi­nism“, Aus­stel­lungs­ka­ta­log, MAK Wien, Wien 2004. 

Gabrie­le Schor, Hei­ke Eipel­dau­er (Hg.), Bir­git Jür­gens­sen, Aus­stel­lungs­ka­ta­log, Bank Aus­tria Kunst­fo­rum, Wien, in Koope­ra­ti­on mit der SAMM­LUNG VER­BUND, Mün­chen 2010.

Zip­feln. Bir­git Jür­gens­sen, Fak­si­mi­le der Diplom­ar­beit, hrsg. v. d. Gale­rie Hubert Win­ter Wien, Köln 2011.

  1. Peter Noever, „Lust auf Kunst“, in: ders. (Hg.), Birgit Jürgenssen. Schuhwerk. Subversive Aspects of „Feminism“, Ausstellungskatalog, MAK Wien, Wien 2004, S. 5–6, hier S. 5.
  2. Rainer Metzger, „Birgit Jürgenssen. ,Wie erfährt man sich im Anderen, das Andere in sich?‘“, in: Kunstforum, Bd. 164, März–Mai 2003, S. 235–247, hier S. 243.
  3. Bernhart Schwenk, „Schutzzone einer Rebellin. Die Diplomarbeit ,zipfeln‘ von Birgit Jürgenssen“, Beilage zum Faksimile der Diplomarbeit zipfeln, Köln 2011, o. S.
  4. Ebd.
  5. Rainer Metzger 2003, S. 238f. und S. 240, wo Birgit Jürgenssen bekennt: „Die Bemerkung, dass Frauen nicht malen können und Künstlerinnen sich am besten über mediale Techniken und Auftritte artikulieren sollten, stammt von Arnulf Rainer.“
  6. Ebd. S. 237.
  7. Peter Weibel, „Birgit Jürgenssen oder Körper-Kunst wider die Semiotik des Kapitals“, in: Birgit Jürgenssen. Früher oder später, Ausstellungskatalog, OÖ. Landesgalerie, Linz 1998, S. 83–85, hier S. 85.
  8. Rainer Metzger 2003, S. 235.
  9. Ebd., S. 239f.

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